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Pflegende Angehörige: vor Weihnachten wächst oft der Stress

Rechtzeitig organisierte Hilfsdienste sorgen für Freiräume

Berlin, im November 2009
Ein harmonisches Weihnachtsfest ist für viele Familien der Höhepunkt des Jahres. Die Vorbereitung bedeutet aber oft auch Stress für die Hausfrau, Ehefrau und Mutter. Besonders schwierig ist ihre Aufgabe, wenn im Haus ein Angehöriger gepflegt wird, dessen besondere Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen.

Damit die Feiertage nicht in totaler Erschöpfung enden, sollten Planung und Vorbereitung möglichst frühzeitig beginnen. Das schafft Luft für Erholungsphasen an den Feiertagen.

Die Unfallkasse Berlin rät den Angehörigen vor allem, rechtzeitig mit allen Beteiligten abzusprechen, was machbar ist und was nicht. Zusätzliche Unterstützung im hektischen Vorweihnachtsalltag bringen Hilfs-dienste oder eine Pflegevertretung:

  • Eine Haushaltshilfe, etwa von einer Sozialstation, kann eine Woche vor den Feiertagen den Großputz übernehmen.
  • Für die Pflege kann ein ambulanter Dienst („Verhinderungspflege“) in Anspruch genommen werden. Er übernimmt beispielsweise an den Feiertagen die Morgen- oder Abendtoilette. 
  • Ein Behindertenfahrdienst erleichtert die Fahrt mit dem pflegebedürftigen Angehörigen zu einem Gottesdienst oder einem Restaurant.

Haushaltshilfe, ambulanter Dienst oder der Fahrdienst sind vor und an den Feiertagen sehr gefragt. Je früher sie beauftragt werden, desto größer ist die Chance, die Wunschtermine zu erhalten.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:
Kirsten Wasmuth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Culemeyerstraße 2, 12277 Berlin
Tel.: 030 / 76 24 11 30
Mail: presse@unfallkasse-berlin.de