Aktuelles und Projekte

Immer wieder kommt es zu Verletzungen von Studierenden und Schülern während der Ausbildung. Einen großen Anteil an solchen ausbildungsbezogenen Unfällen in Berlin nehmen noch die Medizinstudierenden ein. 
Hier geschehen Unfälle zumeist mit kontaminierten scharfen und spitzen Instrumenten, wie sie für die Blutentnahme oder die Anlage venöser Verweilzugänge verwendet werden. Bei diesen Verletzungen...

Die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH als größter kommunaler Krankenhaus Konzern in Deutschland initiierte bereits im Mai 2008 gemeinsam mit der Unfallkasse Berlin ein Deeskalationsprojekt für seine insgesamt 7 Psychiatrischen Kliniken und Rettungsstellen. Die Projektlaufzeit wurde auf zwei Jahre festgelegt und sollte die Schulung von ca.1500 Mitarbeitern aller Berufsgruppen durch ausgebildete...

In der Reihe "Tipps & Tricks für die Praxis" ist eine neue Broschüre zum Thema "Richtig gekleidet - gut geschützt im OP" erschienen

Stich- und Schnittverletzungen im Gesundheitsdienst bergen das Risiko für blutübertragbare Infektionserkrankungen (z.B. Hepatitis- und HIV-Infektionen). Diese gilt es zu verhindern. 
Gefährdungsbeurteilung, wirksamkeitsgeprüfte Schutzmaßnahmen, Einführung sicherer Instrumente, Schulung und Unterweisung der Beschäftigten und nicht zuletzt die betriebsärztliche Betreuung (Beratung, Untersuchung und...

Kurz Zusammenfassung des Abschlußberichtes

Das Arbeitsfeld Operationssaal weist im Hinblick auf den Arbeitsschutz eine Reihe von Besonderheiten gegenüber anderen Arbeitsfeldern auf:

  • Konflikt zwischen Sicherheit der Mitarbeiter und Patientensicherheit
  • Variabilität der Aufgabenstellung, der Behandlungsmethoden, des Behand­lungsverlaufs und der Verantwortlichkeiten
  • Wechselnde Zusammensetzung des...
Neu erschienen: Die Informationsbroschüre "Gefahrstoffe im Krankenhaus - Pflege- und Funktionsbereiche" Ausgabe Oktober 2010 (Bestellnummer BGI/GUV-I 8596) ist ab sofort für die Mitgliedbetriebe der Unfallkasse Berlin kostenlos bestellbar. Diese Broschüre will informieren über die Gefahrstoffe, die in Pflege- und Funktionsbereichen zum Einsatz kommen und die möglichen Gesundheitsgefahren, die von ihnen ausgehen, hinweisen auf die gesetzlichen Verpflichtungen, die sich aus Tätigkeiten mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz ergeben, unterstützen bei der Durchfuhrung der Gefährdungsbeurteilung. Dies umfasst auch die Darstellung geeigneter Schutzmaßnahmen, die sich in der Praxis bereits bewährt haben. Die Broschüre richtet sich daher an Verantwortliche der Krankenhausleitung und Vorgesetzte, die für die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen bei Tatigkeiten mit Gefahrstoffen, z.B. Unterweisung der Beschäftigten, verantwortlich sind, Mitarbeiter in Pflege- und Funktionsbereichen, fur welche die Tatigkeit mit Gefahrstoffen zum Arbeitsalltag gehört, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte, Sicherheitsbeauftragte und Personal-/Betriebsräte.

Kommt ein Beschäftigter mit oropharyngealem Sekret eines Patienten mit nachgewiesener Meningokokkeninfektion in Kontakt, so ist er infektionsgefährdet (z.B. Tröpfcheninfektion durch Anhusten). Eine Meningokokkeninfektion mit aggressiven Erregern kann zu folgenschweren Erkrankungen führen: 50 Prozent der Erkrankungen verlaufen mit einer eitrigen Hirnhautentzündung, 25 Prozent mit einer Sepsis,...

Eine Information für den Pflegebereich

Die Skabies ist eine Infektionskrankheit der Haut, die weltweit in allen Altersgruppen der Bevölkerung verbreitet ist. Sie wird ausschließlich durch Krätzemilben (Sarcoptes scabiei var. hominis) bei einer Übertragung von Mensch zu Mensch hervorgerufen und birgt ein hohes Ansteckungspotential in sich. Besonders gefährdet ist der Bereich der Alters- und...