Haushaltshilfen in Zeiten von Corona richtig schützen

Was Arbeitgeberinnen und Arbeitergeber wissen müssen

Wer eine Haushaltshilfe beschäftigt, muss für einen sicheren Arbeitsplatz sorgen. In der Pandemie kommen zur Hautcreme und zur sicheren Leiter ein paar Details hinzu. Weitere Informationen, Tipps und Hinweise finden Sie auf unserer Corona-Seite.

Die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung legt fest, dass Arbeitgeber der Haushaltshilfe mindestens medizinische Masken stellen müssen. Das gilt zum Beispiel, wenn sich mehrere Personen gleichzeitig in einem Raum befinden oder der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Sie müssen die Wohnung nicht verlassen, können es aber, wenn es Ihnen möglich ist. Prinzipiell ist es eine gute Maßnahme, um persönliche Kontakte zu reduzieren. Lüften ist eine weitere, sinnvolle Schutzmaßnahme. Öffnen Sie die Fenster bereits, bevor Ihre Haushaltshilfe die Arbeit aufnimmt. Ist Dauerlüften nicht möglich, lüften Sie alle 20 Minuten für fünf bis zehn Minuten. Zudem sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Überlegen Sie, ob diese Arbeiten aktuell unbedingt nötig sind. Wenn ja, müssen die beteiligten Personen mindestens eine medizinische Maske tragen. Sollte eine Person keine medizinische Maske tragen können, muss die andere mindestens eine FFP2-Maske anlegen, da FFP2-Masken Aerosole filtern und damit sowohl Fremd- als auch Eigenschutz bieten. Medizinische Masken filtern dagegen keine Aerosole und dienen vor allem dem Schutz von anderen.

Ja, denn Arbeitsschutzmaßnahmen sind Arbeitgeberpflicht – und auch die dabei entstehenden Kosten. Dazu gehört übrigens auch Hautschutz: Grundsätzlich sollten Sie zum Beispiel Hautschutz- oder Hautpflegemittel und Schutzhandschuhe zur Verfügung stellen. Legen Sie Ihrer Haushaltshilfe zum Händewaschen Einmalhandtücher oder ein eigenes Handtuch bereit, das sie anschließend in die Kochwäsche geben.