Berufliche Schulen, Oberstufenzentren

Informationen zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Lehrkräfte und Schulleitungen Informationen, Hinweise und Empfehlungen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2).

Noch mehr Informationen finden Sie auf der Seite für Schulen.

Corona-Arbeitsschutz-Verordnung und Schutzstandard Schule

Mit der Corona-Arbeitsschutz-Verordnung (Corona-ArbSchV) sind seitens des Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Maßnahmen erlassen worden, die eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 und seinen Mutationen wirksam eindämmen sollen. Mit den am 1. Juli 2021 in Kraft tretenden Anpassungen der Corona-ArbSchV gelten die grundlegenden Arbeitsschutzregeln für die Dauer der epidemischen Lage nationaler Tragweite bis einschließlich 10. September 2021 fort.

Die folgenden Ausführungen dienen der Erläuterung zur Anwendung der Corona-ArbSchV in Schulen und sind als Ergänzung zu den bereits hier im weiteren Verlauf aufgeführten Maßnahmen zu sehen.

Ergänzungen zum SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule

Abweichende Vorschriften der SenBJF zum Infektionsschutz im Zusammenhang mit der Betreuung von Kindern sind weiterhin zu beachten (§ 1 Abs. 2 Corona-ArbSchV).

Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung 

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt Schulen ergänzende Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 für Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal, weitere Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in der Schule sowie Eltern durch geeignete Maßnahmen soweit wie möglich zu minimieren. 

Seit 50 Jahren ein Erfolgsmodell: die Schüler-Unfallversicherung

Seit 50 Jahren genießen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Prävention, Heilbehandlung, Reha und Entschädigung kommen aus einer Hand.

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Gut geschützt durch die gesetzliche Unfallversicherung

Schülerinnen und Schüler sind während des Besuchs einer berufsbildenden Schule, bzw. eines Oberstufenzentrums bei der Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Auch die angestellten Beschäftigten genießen den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Dieser Unfallversicherungsschutz ist beitragsfrei, die Kosten dafür übernimmt das Land Berlin. 

In der Berufsausbildung haben die Jugendlichen in der Regel den ersten Kontakt mit den Anforderungen in der Arbeitswelt. Die Lehrkräfte in der beruflichen Bildung nehmen somit auch eine wichtige Rolle beim Wissenstransfer im Bereich Sicherheit und Gesundheit ein. 

Jugendliche sollen ihre Ausbildung gesund und unfallfrei durchlaufen und gleichzeitig zu den Themen Arbeit und Gesundheit sensibilisiert werden. Die Vorbildrolle der Ausbildungsstätte hat dabei eine nicht zu unterschätzende  Bedeutung. Die Unfallkasse Berlin unterstützt die Einrichtungen bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen. Sie berät zu Fragen rund um die gesunde und sichere Gestaltung der Schule und bietet Seminare zu verschiedenen Themen an. 

Zu fachspezifischen Ausbildungsinhalten bieten die Berufsgenossenschaften zahlreiche Medien und Handlungshilfen für die schulische und betriebliche Unterweisung von Auszubildenden ebenso wie Seminare für Ausbilder und Auszubildende an.

Beratungsangebote der Unfallkasse Berlin

  • Arbeitsschutzorganisation 
  • Gesundheitsmanagement/ Gesundheitsförderung
  • Bau und Einrichtung 
  • Organisation der Ersten Hilfe
  • Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht (FOSIS)

Weiterführende Informationen

Das Schulportal Lernen und Gesundheit des DGUV hält ein großes Angebot an Unterrichtsmaterialien zu verschiedensten Themen rund um die Themen Sicherheit und Gesundheit für Sie bereit. Sie finden hier sowohl Informationen zum klassischen Unfallschutz als auch Unterrichtsinhalte z. B. zur Gewaltprävention, Verkehrserziehung oder zum Selbstmanagement. Da immer wieder neue Inhalte dazukommen, lohnt es sich dieses Portal von Zeit zu Zeit zu besuchen.

Die Aktion "Jugend will sich-er-leben" ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, der sich an berufsbildende Schulen und deren Schülerinnen und Schüler richtet. Dieser seit vielen Jahren eingeführte Wettbewerb ist eine gemeinsame Aktion der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. 

Auszubildende stehen wie alle Arbeitnehmer auch auf dem Weg zur Schule/ Arbeit und zurück unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Junge Arbeitnehmer und Auszubildende haben im Vergleich zu anderen Altersgruppen ein höheres Unfallrisiko im Straßenverkehr.  In Berlin erhalten alle beruflichen und zentral verwalteten Schulen die Aktionsmaterialien der jeweiligen Jugendaktion VISION ZERO des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Hier wird jedes Jahr ein aktuelles Thema Verkehrsthema aufgegriffen und ein Informations- und Unterrichtsmaterial erstellt.