Betriebliches Gesundheitsmanagement - Kurzinfo


BGM bedeutet nicht -wie oft praktiziert- singuläre Aktionen wie z. B. Rückenschule, Gymnastik, Blutdruckmessung u. ä. unter dem allgemeinen Deckmantel „Gesundheitsförderung“. Vielmehr meint betriebliches Gesundheitsmanagement eine Integration von Arbeits- und Gesundheitsschutz, von Prävention und Gesundheitsförderung bis zur Personalentwicklung in das bestehende betriebliche Managementsystem. Dazu ist Organisationsentwicklung erforderlich. So wurde im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ein Kooperationsprojekt mit Modellcharakter durchgeführt. Die Unfallkasse Berlin und die AOK Berlin - Die Gesundheitskasse sowie die Senatsverwaltung für Inneres und die Barmer Ersatzkasse als Kooperationspartner unterstützen dabei finanziell das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Die Gesellschaft für betriebliche Gesundheitsförderung ( BGF –Berlin ) führte im Auftrag der Projektpartner dieses Projekt durch.

Folgende Ziele sollten im Rahmen dieses Projekts erreicht werden:.

1. Verbesserung von 
· Arbeitsmotivation, Arbeitsfreude
· Identifikation mit Arbeitsaufgabe
2. Stressmanagementangebote an Bedürfnisse anpassen
3. Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter erhalten und Erfahrungswissen nutzen
4. Prävention psychischer Erkrankungen
5. Ermöglichen eines gesunden Umgangs mit Veränderungsprozessen
6. Aufbau eines Krankenstandscontrollings
7. Nachhaltigkeit sichern über die Schaffung bzw. Optimierung notwendiger Strukturen

Die Ziele 1 bis 5 beziehen sich auf die Durchführung des BGM in den Interventionsbereichen. Die Ziele 6 und 7 sollen langfristig das BGM im Bezirksamt etablieren.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.