Theater und Veranstaltungsstätten

Empfehlungen zum Schutz von Beschäftigten in Veranstaltungsstätten und künstlerischen Hochschulen vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Da die Tätigkeiten an den Veranstaltungsstätten und künstlerischen Hochschulen wieder aufgenommen werden, muss die Gefährdungsbeurteilung für die künstlerischen und technischen Beschäftigten sowie für die Studierenden, Lehrkräfte und weiteren Beschäftigten an die neue Situation angepasst werden. Die Veranstaltungsstätten und die künstlerischen Hochschulen müssen überlegen – unterstützt durch die zuständigen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit –, welche Maßnahmen die Ansteckungsgefahren durch Corona-Viren mindern. Auch der Personal- bzw. Beriebsrat und die Ensemblevertretung sollten einbezogen werden. Ein gutes Forum bilden hierfür die ASA -Sitzungen. Die Unfallkasse Berlin empfiehlt, auch die zuständigen Gesundheitsämter zu beteiligen. Die Ergebnisse sind schriftlich zu dokumentieren sowie bei veränderten betrieblichen Rahmenbedingungen zu überarbeiten. 

Die VBG hat eine allgemeine Handlungshilfe für eine Gefährdungsbeurteilung und einen Hygieneplan mit umfangreichen Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

Für den Betrieb einer künstlerischen Hochschule gelten die nachfolgenden Empfehlungen gleichermaßen.

Weitere Empfehlungen und Hinweise zum Umgang mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) sind im Bereich „Hochschulen“ zusammengefasst.

Hinweis: Fachliche Fragen zur Ausgestaltung der verschiedenen Maßnahmen sind weiter an die zuständigen Behörden zu richten. Dies sind bei Fragestellungen zum Infektionsschutz die örtlichen Gesundheitsämter bzw. die Senatsverwaltung für  Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

Das können Veranstaltungsstätten tun, um das Ansteckungsrisiko mit Corona zu minimieren:

Richten Sie ein betriebsinternes Krisenteam ein. Das sollte sich regelmäßig treffen und die offiziellen Vorgaben an die spezifischen Gegebenheiten anpassen. Denn jede Veranstaltungsstätte und jede künstlerische Tätigkeit hat spezifische räumliche und personelle Bedingungen, die bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen berücksichtigt werden sollten. Die Leitung der Veranstaltungsstätte und die Verwaltungsleitung sollten auf jeden Fall Teil des Krisenteams sein.

Alle Beschäftigten werden zeitnah über die Ergebnisse und Festlegungen informiert. Unterweisungen zu den besonderen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden organisiert. Wichtig ist, dass Sie die beschlossenen Maßnahmen regelmäßig kontrollieren.

Oberstes Ziel ist es, Beschäftigte vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Deswegen müssen neue Produktionen so konzipiert werden, dass  sie für die Situation der SARS-CoV-2-Pandemie geeignet sind. Aber auch für bestehende Produktionen müssen Maßnahmen ergriffen werden, die sicheres und gesundes Arbeiten während der Panddemie ermöglichen. 

Wichtig ist:

  • Verzichten Sie auf körpernahe Szenen. 
  • Mitwirkende müssen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Künstlerische Vorgaben rechtfertigen nicht die Reduzierung des Abstands.

Die Maßnahmen sollen regelmäßig vor Ort kontrolliert werden. Dafür muss der Unternehmer eine Person bestellen, die die Aufsicht führt. Ebenso muss der Unternehmer Personen, die Aufsicht führen, in diese Tätigkeit unterweisen.

Proben der Darstellerinnen und Darsteller:

Zum Beispiel können Bühnenmeisterinnen und Bühnenmeister oder Inspizientinnen und Inspizienten kontrollieren, ob die organisatorischen oder personenbezogenen Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Aktivitäten zur Reinigung und Hygiene sind anzupassen und sicherzustellen. Ein spezieller Hygieneplan ist zu erstellen, der die Spezifik der Veranstaltungsstätte und der künstlerischen Tätigkeiten berücksichtigt:

  • Anpassung der Reinigungsintervalle im gesamten Gebäude, vor allem in Sanitäranlagen und Gemeinschafts- und Proberäumen
  • Auswahl geeigneter Putzmittel
  • Vorhalten von Seifenspendern und Einmalhandtüchern
  • Regelmäßige Reinigung von Kontaktflächen, die häufig berührt werden (Türklinken, Handläufe, Lichtschalter)

Reduzierung der Personen im Gebäude:

Überlegen Sie, wie viele Personen in Abhängigkeit von der Größe des Gebäudes und der Räume maximal gleichzeitig tätig sein können. Welche Räume stehen in welcher Größe zur Verfügung?

Bildung von festen Teams, die zusammenbleiben. Teams so klein halten wie möglich. Teams nicht mischen und Kontakt zwischen Teams vermeiden, auch in Umkleide-, Sanitär-und Pausenräumen.

Durch folgende Maßnahmen können beispielsweise die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten, reduziert werden: 

  • Schichtzeiten für Beschäftigte einführen.
  • Verlegung von Aktivitäten in den häuslichen Bereich.
  • Verkürzung von Anwesenheitszeiten, um den Schichtbetrieb zeitlich in Grenzen zu halten.

Im Gebäude sollten sich keine externen Personen aufhalten bzw. beschränken Sie Besuche auf ein Minimum.

Begegnungsarmes Bewegen im Gebäude:

Ein begegnungsarmes Bewegen und Aufhalten im Gebäude kann zum Beispiel erreicht werden durch

  • die Teilung der Wege und Aufenthaltsbereiche (mit Kennzeichnungen auf dem Fußboden), festgelegte Nutzungskriterien oder Richtungsbeschränkungen;
  • die Zuordnung bestimmter Sanitärräume für festgelegte Personengruppen in örtlicher Nähe; 
  • das Versetzen von Pausenzeiten.
  • Ausweichmöglichkeiten für Aufenthaltsbereiche in den Pausen.

Abstand halten und Lüften:

  • Grundsätzlich gilt für alle Beschäftigten: mindestens 1,5 Meter Abstand halten.
  • Markierungen am Boden verbessern die Orientierung. Der Abstand sollte auch durch die Möblierung erleichtert werden.
  • Nutzung des Außengeländes, je nach Tätigkeit, Wetter und Gegebenheiten.
  • Regelmäßiges Lüften sorgt für saubere Luft. Lüftungspläne helfen bei der Umsetzung.

Bühnenproben allgemein:

  • Erfassen der anwesenden Personen mit Kontaktdaten.
  • Die Größe der Probenräume richtet sich nach der Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen: empfehlenswert sind 20 m² Grundfläche pro Person. Es ist auch eine kleinere Grundfläche möglich (z. B. Stimmzimmer für Sprechproben), wenn die erforderlichen Abstände von Personen konsequent eingehalten werden.
  • Personen, die nicht unmittelbar proben (z. B. Regisseurinnen und Regisseure), benötigen im Gegensatz zu den unmittelbar Probenden nur mindestens 10 m² Grundfläche, wenn sie durch wirksame Maßnahmen (z. B. Schutzscheiben) abgetrennt sind.
  • Eine ausreichende Lüftung sicherstellen: zum Beispiel mindestens stündlich eine effektive Querlüftung durchzuführen. Eine raumlufttechnische Anlage kann ausreichend sein. Dies ist auf die jeweilige Probensituation auszulegen. Hierbei kann die Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten.
  • Wenn die Witterung es erlaubt, sollte unter Beachtung der Abstandregeln im Freien geprobt werden.
  • Personen, die nicht unmittelbar am Probegeschehen beteiligt sind, dieses aber verfolgen sollen, sollen per Übertragungstechnik in separaten Räumen beteiligt werden.

Für Musikerprobenräume gilt zusätzlich:

  • Musiker und Musikerinnen sollen einen ausreichenden Abstand zur nächsten Person einhalten. Dieser beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand mindestens 2 m, besser jedoch mindestens 3 m aufgrund der unvorhersehbaren instrumentenabhängigen Aerosolbildung. Unterschiedliche Luftaustrittsmengen an den Luftaustrittsöffnungen der verschiedenen Instrumente führen zu nicht berechenbaren Luft-Verwirbelungen in einem großen Radius um das Instrument. Die angegebenen Mindestabstände können durch geeignete technische Schutzmaßnahmen, wie z. B. Schutzschilde, Trennwände oder -scheiben reduziert ergänzt werden. Wo es instrumentenmäßig möglich ist, haben Musiker und Musikerinnen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Für Musikinstrumente mit Kondensatbildung sind geeignete Maßnahmen zur Beseitigung und Desinfektion vorzuhalten.
  • Die Abstände von Musikern zur Dirigentin oder zum Dirigenten muss mindestens 3 Meter betragen.
  • Sänger und Chormitglieder: Sitzende oder stehende Sänger und Chormitglieder müssen einen Abstand von mindestens 3 Meter einhalten. Sänger, die sich bewegen oder tanzen, und exzessiv sprechende Personen sollen einen Abstand von mindestens 6 Metern einhalten. Dieser kann durch geeignete technische Schutzmaßnahmen (z. B. Schutzscheiben) reduziert werden. Mund-Nase-Bedeckungen oder Mund-Nase-Schutz stellen keine Alternative zu technischen oder organisatorischen Schutzmaßnahmen dar.
  • Nach der Probe sollen im Probenraum gründliche Reinigungen des Fußbodens und aller mit den Händen berührten Teile durchgeführt werden.

Für Ballettprobenräume gilt zusätzlich:

  • Der Abstand zwischen den Tanzenden soll mindestens 6 m betragen. Daraus ergibt sich die maximale gleichzeitige Anzahl der Personen im Probenraum.
  • Nach der Nutzung sollen im Probenraum gründliche Reinigungen des Fußbodens und aller mit den Händen berührten Teile durchgeführt werden.

Weitere Informationen zum Tanz finden Sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der VBG für die Branche Ballett- und Tanzschulen, Tanzstudios, Tanzsportvereine (PDF) sowie auf der Internetseite von ta.med e.V.

Wenn der Mindestabstand nicht möglich ist:

Kann der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden, müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Alternative Schutzmaßnahmen können beispielsweise. sein: Trennung durch Schutzscheiben, Schutzmaske, Mund-Nasen-Bedeckung, flüssigkeitsundurchlässige Visiere.

Auch wenn eine Mund-Nasen-Bedeckungen keinen verlässlichen Schutz gegen die Übertragung von SARS-CoV-2 darstellt, kann das Tragen dazu beitragen, dass Tröpfchen und sogar ein Teil der ausgeatmeten feuchten Aerosole am Material der Mund-Nasen-Bedeckungen gebunden werden. Auch die Geschwindigkeit des ausfließenden Atemstroms beim Sprechen und Husten wird reduziert. 

Beschäftigte sollen darauf hingewiesen werden, dass beim Anlegen der Mund-Nasen-Bedeckungen darauf zu achten ist, dass die Hände sauber sind und die Maske nur an den Ohrschlaufen und Bindebändern berührt wird. Die Außenseiten einer gebrauchten Mund-Nasen-Bedeckungen können mit Viren behaftet sein. Es ist sinnvoll, das An- und Ablegen von Masken und die Aufbewahrung beim Nichttragen zu besprechen und gegebenenfalls zu üben. 

Hinweise zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz finden Sie in einem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (PDF).

Anprobe und Kostümfertigung:

  • Anproben und Kostümfertigung, wo es möglich ist, mit Hilfe von Schneiderpuppen durchführen. Anproben auf ein Minimum reduzieren und dabei ausreichenden Atemschutz (z. B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nase-Bedeckung) tragen.
  • Hygienestandards beim Umgang mit Probenkostümen einhalten: Wäsche in Körben sammeln und beim Handhaben Handschuhe sowie ausreichenden Atemschutz (z. B. Atemschutz-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

Haare und Maske:

In der Kantine:

  • Mittagspausen teilen
  • Sitzordnung anpassen (Sitzplätze reduzieren und räumlich mit Abstand anordnen)
  • Warteschlangen vermeiden

Machen Sie Beschäftigte zielgruppengerecht mit den Verhaltens- und Hygieneregeln vertraut (ggf. auch mehrsprachig). Dazu zählen: Husten- und Niesetikette, Händehygiene, Begrüßungsrituale, Abstandsregeln.

Für Unterweisungen können Plakate und Filme hilfreich sein:

Um die Umsetzung der geforderten Verhaltens- und Hygieneregeln zu kontrollieren, ist eine ausreichende Aufsicht zu gewährleisten.

Mit Fragen und aktuellen Themen zur gegenwärtigen Situation sollte offen umgegangen werden.

Die Planung des Personaleinsatzes erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und den betriebsspezifischen Rahmenbedingungen.

Der Betriebsarzt/die Betriebsärztin gibt eine Empfehlung mit Kriterien über den Einsatz von Mitwirkenden ab. Allen Beschäftigten ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge als Angebotsvorsorge zu ermöglichen bzw. anzubieten. Diese kann auch telefonisch erfolgen. Beschäftigte können sich auch individuell beraten lassen. Die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt schlägt dem Unternehmer geeignete Schutzmaßnahmen vor und kann ggf. auch einen Tätigkeitswechsel empfehlen.

Der Schutz von Risikogruppen unter den Beschäftigten ist vorrangig und hat besondere Bedeutung. Zur Risikogruppe gehören insbesondere Personen, die aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren SARS-CoV-2-Verlauf haben. Das Robert-Koch-Institut bietet Informationen zu Risikogruppen.

Überlegen Sie zur Entlastung des Betriebes, ob bestimmte Tätigkeiten von dem zu schützenden Personenkreis auch von zu Hause aus erledigt werden können wie Verwaltungsaufgaben, Planungen oder ähnliches.

Beschäftigte sollten darüber informiert werden, dass die Veranstaltungsstätte nur für Personen zugänglich ist, die keine Krankheitssymptome aufweisen,

  • die keinen Kontakt zu infizierten Personen hatten bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und keine Krankheitssymptome erkennbar sind,
  • die sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar beim Robert-Koch-Institut www.rki.de/covid-19 > Risikogruppen) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sich keine Krankheitssymptome zeigen.

Das gilt selbstverständlich auch für das gesamte Personal und Externe (wie zum Beispiel Dienstleister und Fremdfirmen).

Bei einem Verdachtsfall sollten Beschäftigte mit Krankheitssymptomen (siehe Hinweise des RKI) isoliert werden. Nach der Führungskraft/dem Arbeitgeber muss auch das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Das Gesundheitsamt entscheidet über das weitere Vorgehen.

Die Kontaktpersonen-Nachverfolgung muss rasch, effizient und vollständig durchgeführt werden, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

Weitere Informationen enthält die DGUV-Broschüre „Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb“: https://publikationen.dguv.de, Webcode: p021434

Bei Fragen und Unsicherheiten:

  • Beratungshotline in Berlin: Tel.-Nr.: 030 90 28 28 28 (www.berlin.de/corona)
  • Hausärztliche Praxis oder die allgemeine deutschlandweit eingerichtete Beratungshotline anrufen: Tel.-Nr.: 116 11

Während des Betriebs muss immer eine ausreichende Anzahl von Ersthelferinnen und Ersthelfern zur Verfügung stehen. Das ist auch bei veränderten Dienstzeiten zu beachten. 

Ersthelfende müssen sich selbst schützen müssen. Die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie.

Momentan ist aufgrund des Corona-Virus auf weitere Maßnahmen des Eigenschutzes zu achten, so bieten beispielsweise eine Atemschutzmaske und eine Schutzbrille zusätzlichen Schutz. 

Wenn im Zuge einer Erste-Hilfe-Maßnahme eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erforderlich ist, steht in erster Linie die Herzdruckmassage und (falls vorhanden) die Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) im Vordergrund.

Abstand halten gilt bei der Versorgung von Verletzten, wo immer möglich.

Die Informationen zu Krankheitsfällen in der Familie und im Umfeld stellt eine Momentaufnahme zu Beginn des Betreuungszeitraums dar. Die Unfallkasse Berlin empfiehlt daher, dass sich die Führungskräfte regelmäßig bei den Beschäftigten erkundigen, ob zwischenzeitlich Kontakte zu infizierten Personen stattgefunden haben oder Personen im nahen Umfeld leben, die akute Atemwegssymptome aufweisen. 

Informieren Sie sich regelmäßig auf den Seiten des RKI und der BzgA zu neuen Erkenntnissen und empfohlenen Maßnahmen. Lassen Sie sich nicht durch die Vielzahl der Informationen verwirren.

Theater und Veranstaltungsstätten

 Zum Veranstaltungsbereich zählen zum Beispiel Theater- und Ballettvorführungen, Konzerte, Messen und Kongresse sowie Großveranstaltungen. Sie finden auf Bühnen in Theatern, Opernhäusern oder Open Air sowie in Mehrzweck- und Messehallen statt. Besondere Anforderungen gelten für die Bühnentechnik und deren Prüfungen. Leitung und Aufsicht der Arbeiten darf hier nur besonders ausgebildeten und erfahrenen Personen übertragen werden.

Ermächtigung von Sachverständigen

Ermächtigung von Sachverständigen für die Prüfung sicherheits- und maschinentechnischer Einrichtungen in Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung

Seit Januar 2015 ist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) beauftragt, Sachverständige zu prüfen, zu ermächtigen und die Ermächtigung zu widerrufen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz der VBG.