Aktuelles und Projekte

29.07.2019 Die Ferien sind zu Ende und die über 350.000 Berliner Schüler müssen wieder in die Schule. Nun ist eine neue Gefahrensituation auf dem Schulweg hinzugekommen: die auf dem Gehweg fahrenden E-Scooter. Dort zu fahren ist nicht nur verboten, sondern auch sehr gefährlich. Gerade, weil die Scooter-Fahrer oft ungeübt sind und aufgrund mangelnder Fahrgeräusche nicht gehört werden, kann es schnell zu Unfällen kommen.

Die Kommission Sport der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) haben sich erstmalig auf eine konzertierte Aktion zum Schulsport verständigt. Diese trägt den Titel: "Sicherheit und Gesundheit im und durch Schulsport (SuGiS)". Ziel ist es, den Schulsport sicherer zu gestalten und die Gesundheitskompetenz von Schülern zu fördern.

Die Auswertung der Unfallstatistik der Unfallkasse Berlin zeigt, dass die Nutzung von Trampolinhallen durch Schüler zu einer erhöhten Anzahl von Unfällen geführt hat. Die Unfallkasse Berlin und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (BJF) haben deswegen Empfehlungen entwickelt zur schulischen Nutzung von Trampolinhallen. Sie unterstützen dabei, den Besuch von Trampolinhallen – der aus sportmotorischer und erlebnispädagogischer Sicht zu empfehlen ist – strukturiert vorzubereiten und sicher durchzuführen.

Gegen schwere Formen von Schulgewalt, sogenannte School Shootings oder „Amokläufe“, haben mittlerweile sämtliche Bundesländer Präventionsmaßnahmen ergriffen. Ein Risiko bleibt jedoch bei fast allen Programmen: Sie verhindern nicht den „Amoklauf“, sondern zielen darauf ab, den Schaden zu begrenzen. Ein neues Berliner Projekt verfolgt jetzt das Ziel, „Amoktaten“ gar nicht erst entstehen zu lassen.

School Shootings sind in der Regel nicht das Ergebnis einer spontanen Überreaktion der Täter. In der…