Erfahrungen aus einem Projekt in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin:
Ein wichtiger Baustein des Förderansatzes sind Maßnahmen, die die erlebte Autonomie in den Mittelpunkt stellen, wobei zentrale Erfahrungen von Selbstbestimmung immer auch verbunden sind mit der Überzeugung, das eigene Leben aktiv gestalten und Schwierigkeiten aus eigener Kraft meistern zu können.
Im Sportunterricht werden Strategien umgesetzt, die die Eigenaktivität der SchülerInnen fördern und ihnen Mitverantwortung für das Gelingen des Unterrichts übertragen.
Gefördert werden Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft, ein angenehmes soziales Klima und nicht zuletzt die Lern- und Leistungsbereitschaft als wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen im Sportunterricht.
Teilbausteine des Projektes sind
Sie ergänzen sich und werden in praktischen Übungen miteinander verbunden. Dabei spielen Reflexionsfragen im Anschluss an die Spiele eine wichtige Rolle.
Bei Leistungsverweigerern /Banksitzern hat sich das Erfragen der Gründe mit Hilfe eines Fragebogens bewährt. Denn häufig vermutet der Sportlehrer/die Sportlehrerin sehr vorschnell generelle Unlust. Häufig spielt jedoch Angst eine große Rolle – Angst vor der Blamage oder vor der Leistungsanforderung.
Das Einhalten von Regeln, die gemeinsam von den Schülern aufgestellt werden, zielen auf die Akzeptanz und den produktiven Umgang mit unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen. Ziel ist die Entwicklung eines kompetenten Sozialverhaltens, das dann auch in die Bewertung einfließt.
Die Inhalte des Projektes sind in einem Unterrichtskonzept zum Thema „Motivation im Sportunterricht“ für die Hand der Sportlehrkraft aufbereitet worden. Dazu gehören sowohl umfangreiche Hintergrundinformationen als auch ein didaktisch-methodischer Kommentar und zahlreiche Arbeitsblätter wie Transparenzpapier, verschiedene Beobachtungsbogen und Klimaspinne:
www.dguv-lug.de
Film: Autonomie im Sportunterricht
Der Film "Autonomie im Sportunterricht" zeigt am Beispiel Volleyball, wie sich Schüler einer 8. Klasse die Inhalte mit Hilfe von Arbeitskarten selbständig erarbeiten. Im Interview äußern die Schüler ihre Meinung zu dieser Vorgehensweise und auch der Sportlehrer selbst nennt Voraussetzungen und Vorteile dieser Methode.
Haben Sie Interesse an den hier angebotenen Materialien? Dann bieten wir Ihnen gern eine schulinterne oder individuelle Beratung von Seiten der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Humboldt-Universität zu Berlin zur Unterstützung an.
Wissenschaftliche Ergebnisse aus der Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin:
Projekt FOSIS SPORT 2009
Projekt FOSIS 2004 -2008
Projekt SIGIS (2002 -2004)
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Mehr Mut! Keine Angst im Schulsport - Ratgeberbroschüre
Schul-Infos und Schulsport-Infos sowie alle Informationen für Lehrerinnen und Lehrer
Regelwerk der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung
SUV Druckschriftenverzeichnis 11082010 (inkl. Lehrerbriefe)
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Interessante Links
www.berufsschulsport-berlin.de