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„Eltern-Taxi“ schränkt kindliche Entwicklung ein -Bewegung an frischer Luft stärkt Konzentration und räumliches Denken

Es ist ja meistens gut gemeint, wenn Eltern ihre Kinder morgens zur Grundschule bringen. Doch die Großen tun den Kleinen damit keinen Gefallen, denn im „Eltern-Taxi“ lernen die Kinder erst mit Verzögerung, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Besser ist es, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen. Darauf weist die Unfallkasse Berlin (UKB) aus Anlass der Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ hin, die vom 22. September bis 1. Oktober stattfindet.

Kinder, die an der frischen Luft zur Schule gehen, erleben ihre Umwelt aktiv. Sie lernen auch, selbst Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen und gehen Schritt für Schritt sicher in Richtung Selbständigkeit. Die Bewegung hat weitere Vorteile. Sie stärkt die Abwehrkräfte, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Haltungsschäden und Übergewicht vor. Im Auto dagegen ist die Bewegungsmöglichkeit der Kinder eingeschränkt, sie werden bequem und dazu verleitet, Anstrengungen zu vermeiden.

„Es hat sich auch gezeigt“, sagt UKB-Geschäftsführer Wolfgang Atzler, „dass Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, besser in räumlichen Zusammenhängen denken können, als wenn sie gefahren werden. In der Schule ist dies ein Vorteil, etwa in Mathematik.“
Apropos Schule: Wenn Kinder ihre Erlebnisse schon auf dem gemeinsamen Schulweg austauschen, sind sie eher bereit für den Unterrichtsstoff. Sie lernen dann ruhiger und konzentrierter als Kinder, die ihre Schulfreunde erst in der Klasse treffen und sich hier erst über ihre Erlebnisse austauschen.

Info- Flyer: Zu Fuß zur Schule und in die Kita

Pressekontakt:
Kirsten Wasmuth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (030) 7624-1130, Fax: (030) 7624-1128, presse@unfallkasse-berlin.de

Die UKB und die Schüler:
Bei der UKB sind rund 532.500 Kita-Kinder und Schüler bei Kita-, Schul- und Wegeunfällen versichert. Die UKB trägt nach einem versicherten Unfall die Kosten für die medizinisch notwendigen Heil-, Behandlungs- und Rehabilitations-maßnahmen.

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