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Unfallkasse Berlin warnt: Kinder sind keine Packesel - Schwere Schultaschen führen zu Haltungsschäden

Berlin, den 14. März 2007
Anlässlich des bundesweit stattfindenden „Tages der Rückengesundheit“ am 15. März 2007, appelliert die Unfallkasse Berlin an Eltern, die Schultaschen ihrer Kinder öfter zu überprüfen. Denn fast jeder Grundschüler trägt eine deutlich zu schwere Schultasche auf dem Rücken. Die Folgen sind gerade für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren gravierend: Der Ranzen drückt auf die wachsende und daher anfällige Wirbelsäule und kann so mitverantwortlich sein für eine schlechte Körperhaltung und für Verformungen von Wirbelsäule und Füßen. Bereits 41 Prozent der 14- bis 19- Jährigen klagen über regelmäßig auftretende Rü-ckenschmerzen. Mit steigender Tendenz.

Eltern von Grundschülern sollten deshalb regelmäßig prüfen, was sich alles im Ranzen befindet und ob wirklich jedes Buch mit in die Schule muss. „Dieser „Ranzen-Check“ sollte mehrmals in der Woche stattfinden, am besten mit den Kindern zusammen“, rät Wolfgang Atzler, Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin.

Voller Ranzen: maximal zehn Prozent des kindlichen Gewichtes
Die gefüllte Schultasche sollte maximal zehn Prozent des kindlichen Körpergewichts wiegen. Das heißt, ein 28 Kilogramm schweres Kind ist mit einer 2,8 Kilogramm schweren Tasche bereits „ausgelastet“.

Leichte Taschen
Schon beim Kauf der Schultasche können Eltern etwas für das gesunde Wachstum ihrer Kinder tun: Für Grundschüler reicht meistens ein kleiner, leichter Ranzen mit einem Gewicht von rund 1,2 Kilogramm aus. Für eine gute Haltung ist es außerdem wichtig, dass das Kind die Schultasche auf dem Rücken trägt.


Die Unfallkasse Berlin ist die gesetzliche Unfallversicherung in der Hauptstadt. Bei ihr sind u.a. alle Kita- und Schulkinder, aber auch die Angestellten des öffentlichen Dienstes gegen Kita- und Schulunfälle sowie gegen Arbeits- und Wegeunfälle versichert.
Mehr zum Thema Schulranzen und rückengerechtes Arbeiten finden Sie auch in unseren Informationsbroschüren, die unter: www.unfallkasse-berlin.de kostenlos heruntergeladen werden können.
Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zu dieser Presseinformation:
Kirsten Wasmuth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: (030) 76 24 1130; Fax: (030) 76 24 1128.