Beiträge

Im Gegensatz zu den anderen Bereichen der Sozialversicherung, in denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge teilen, werden die Beiträge in der gesetzlichen Unfallversicherung ausschließlich durch die Unternehmer getragen. 

Die Beiträge werden als Vorschüsse nach dem Umlageprinzip erhoben, d. h. die für die einzelnen Umlagegruppen voraussichtlich entstehenden Aufwendungen werden auf die Unternehmer umgelegt. Nach Ablauf des Geschäftsjahres erfolgt die Abrechnung der Umlagebeiträge auf der Grundlage der tatsächlich eingetretenen Aufwendungen. 

Im Jahr 2019 war die Unfallkasse für folgende beitragspflichtige Unternehmen zuständig:

  • Das Land Berlin und die Bezirke mit ihren Verwaltungen, Anstalten, Betrieben und nachgeordneten Einrichtungen,
  • 181 Unternehmen in selbständiger Rechtsform.

Das Netto-Umlagesoll wurde für das Jahr 2019 auf rund 73,90 Millionen Euro festgesetzt (ohne die privaten Haushaltungen). Hiervon entfielen auf das Land Berlin, die Bezirke und deren nachgeordneten ca. 51,60 Millionen Euro. Auf die Unternehmen und Betriebe in selbständiger Rechtsform entfielen ca. 22,30 Millionen Euro. 

Die Beitragssätze je 1.000 Euro Entgeltsumme betrugen für das Jahr 2019 für

  • Versicherte der Senatsverwaltungen und deren nachgeordnete Einrichtungen  3,5853 Euro,
  • Versicherte der Bezirksverwaltungen und deren nachgeordnete Einrichtungen 5,9296 Euro,
  • Versicherte der Unternehmen in selbständiger Rechtsform 5,5225 Euro.

Im Jahr 2019 betrug der Beitragssatz je 1.000 Euro Entgeltsumme für die gem. Einigungsvertrag vom 31. August 1990 vom Land Berlin zu tragenden Aufwendungen für sogenannte Altlasten 0,4554 Euro.

Informationen zur Verwendung Ihrer Daten im Beitragsverfahren finden Sie auf der Seite Informationspflichten (Art. 13, 14 DSGVO).