Senatsverwaltungen und Bezirksämter

Empfehlungen zum Schutz von Beschäftigten in Büros und Callcentern vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Beschäftigte an Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen in Unternehmen müssen auch während der Corona-Pandemie sicher und gesund arbeiten. Damit das gut gelingt, muss der Unternehmer überlegen, welche Maßnahmen die Ansteckungsgefahr durch Corona-Viren mindern.

Gefährdungsbeurteilung anpassen, Ergebnisse dokumentieren

Der Unternehmer muss die bestehende Gefährdungsbeurteilung und die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes in Bezug auf eventuell zusätzlich erforderliche Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Unterstützt wird er hierbei durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt. Die Ergebnisse müssen schriftlich dokumentiert und bei veränderten betrieblichen Rahmenbedingungen überarbeitet werden.

Der Unternehmer sollte darauf achten, die Beschäftigtenvertretungen (etwa Personal- bzw. Betriebsrat) oder, falls diese nicht vorhanden sind, die Beschäftigten zu beteiligen. Ein gutes Forum bilden hierfür die ASA-Sitzungen. Die Unfallkasse Berlin empfiehlt, auch die zuständigen Gesundheitsämter zu beteiligen.

Der Unternehmer trägt die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen entsprechend des Ergebnisses der Gefährdungsbeurteilung.

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat eine allgemeine Handlungshilfe für eine Gefährdungsbeurteilung und einen Hygieneplan mit umfangreichen Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel – rechtssicher handeln

Die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert die Anforderungen an den Arbeitsschutz. Betriebe, die die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Gleichwertige oder strengere Regeln, zum Beispiel aus der Biostoffverordnung oder aus dem Bereich des Infektionsschutzes, müssen jedoch weiterhin beachtet werden.

Hinweis: Fachliche Fragen zur Ausgestaltung der verschiedenen Maßnahmen sind weiter an die zuständigen Behörden zu richten. Dies sind bei Fragestellungen zum Infektionsschutz die örtlichen Gesundheitsämter bzw. die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

Das kann in Büros und Callcentern getan werden, um das Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus zu minimieren:

Richten Sie ein betriebsinternes Krisenteam ein, alternativ kann auch der Arbeitsschutzausschuss die zusätzlichen Infektionsschutzmaßnahmen koordinieren. Das Krisenteam oder der Arbeitsschutzausschuss sollte sich regelmäßig treffen und die offiziellen Vorgaben an die spezifischen Gegebenheiten anpassen. Denn jedes Büro und jedes Callcenter hat spezifische räumliche und personelle Bedingungen, die bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen berücksichtigt werden sollten. Die Leitung des Unternehmens sollte auf jeden Fall Teil des Krisenteams sein.

Beschäftigte regelmäßig informieren

Alle Beschäftigten werden zeitnah über die Ergebnisse und Festlegungen informiert. Unterweisungen zu den besonderen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden organisiert. Die Unterweisung muss mit Unterschrift des Unterweisenden und der Unterwiesenen dokumentiert werden.

Wichtig ist, dass Sie die beschlossenen Maßnahmen regelmäßig kontrollieren.

Reduzierung der Personen im Gebäude:

Überlegen Sie, wie viele Personen in Abhängigkeit von der Größe des Gebäudes und der Räume maximal gleichzeitig tätig sein können. Welche Räume stehen in welcher Größe zur Verfügung?

Durch folgende Maßnahmen kann beispielsweise die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten, reduziert werden:

  • Schichtzeiten für Beschäftigte einführen.
  • Verlegung von Aktivitäten in den häuslichen Bereich (Einrichtung von Telearbeitsplätzen, Homeoffice ermöglichen).
  • Verkürzung von Anwesenheitszeiten, um den Schichtbetrieb zeitlich in Grenzen zu halten.
  • die Nutzung von Telefon- bzw. Videokonferenzen statt persönlicher Besprechungen.

Für die Einrichtung und Nutzung von Arbeitsplätzen im Homeoffice die Publikation „Arbeiten im Homeoffice - nicht nur in Zeiten der SARS-CoV-2-Epidemie“ beachten.

Im Gebäude sollten sich keine externen Personen aufhalten bzw. beschränken Sie Besuche auf ein Minimum.

Begegnungsarmes Bewegen im Gebäude:

Ein begegnungsarmes Bewegen und Aufhalten im Gebäude kann zum Beispiel erreicht werden durch

  • die Teilung der Wege und Aufenthaltsbereiche (mit Kennzeichnungen auf dem Fußboden), festgelegte Nutzungskriterien oder Richtungsbeschränkungen;
  • durch Einrichtung von „Einbahnstraßen“ oder Ausweichflächen entlang der Verkehrswege, um Schutzabstände auch auf Wegen einzuhalten (z.B. auch an Verkehrswegen, die an Arbeitsplätzen vorbeiführen);
  • die Zuordnung bestimmter Sanitärräume für festgelegte Personengruppen in örtlicher Nähe;
  • das Versetzen von Pausenzeiten;
  • Ausweichmöglichkeiten für Aufenthaltsbereiche in den Pausen.

Abstand halten:

  • Alle Mitwirkenden müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.
  • Aufzug und Treppe: Zulässige Personenanzahl für Aufzüge unter Beachtung der Abstandsregel reduzieren. Begrenzte Lüftungsmöglichkeiten hierbei beachten. Möglichst Treppe benutzen.

Belegung Büros:

  • Beschäftigung in Einzelbüros grundsätzlich vorziehen, auch bei Zwei- bis Sechspersonenbüros.
  • In Mehrpersonenbüros (bis 6 Personen), Gruppenbüros (bis 25 Personen) und Großraumbüros (ab 400 m²) Maßnahmen festlegen, die die Anzahl ungeschützter Kontakte zwischen Personen (auch indirekter Kontakt über Oberflächen) sowie die Konzentration an luftgetragenen Viren in der Arbeitsumgebung möglichst verringern. Obere Richtwerte für den Flächenbedarf nach ASR A1.2 heranziehen: 10 m² je Arbeitsplatz im Zellenbüro und 15 m² je Arbeitsplatz im Großraumbüro.

Insbesondere überprüfen, ob die Schutzabstände von mindestens 1,5 Meter besser 2 Meter eingehalten werden. Übliche Büroarbeitstische haben eine Tiefe von 80 Zentimeter. Werden zwei Büroarbeitstische gegenüber angeordnet, so ergibt sich rechnerisch ein Abstand von 160 Zentimeter. Dieser Abstand wird jedoch häufig unterschritten, da sich Personen über die Tischfläche beugen.

Durch zusätzliche Maßnahmen muss der Schutz der Beschäftigten deshalb erhöht werden, zum Beispiel

  • nur jeden zweiten Arbeitsplatz besetzen
  • Abstände zwischen den Arbeitsplätzen erhöhen
  • Arbeitsplätze versetzen
  • Abtrennungen installieren
  • Möblierung ändern oder neu anordnen
  • Schichtbetrieb einführen
  • Homeoffice und Telearbeit ermöglichen

Werden Arbeitsplätze im Raum neu angeordnet, darauf achten, dass die notwendigen Bewegungsflächen (ASR A1.2) und Verkehrs- und Fluchtwegbreiten (ASR A1.8 und ASR A2.3) eingehalten werden. Auch hier muss geprüft werden, ob die vorzusehenden Schutzabstände eingehalten werden können. Gilt auch für Verkehrswege, die an Arbeitsplätzen vorbeiführen.

Einrichtung von „Einbahnstraßen“ oder Ausweichflächen entlang der Verkehrswege sowie Markierungen am Boden können sinnvoll sein. Hinweise zur maximalen Personenzahl in Räumen und Bereichen unterstützen.

In gemeinsam benutzten Bereichen wie Technikräumen (z.B. für Drucker, Kopierer, Fax, Aktenvernichter) oder Lager- und Archivräumen ebenfalls auf Einhaltung der Schutzabstände achten. Auf eine ausreichende Lüftung (siehe weiter unten) ist hier ebenfalls zu achten.

Hilfestellungen zur Bestimmung der Abstände zwischen den Beschäftigten bei unterschiedlichen Größen der Arbeitsplätze und bei verschiedenen Arbeitsplatzanordnungen finden sich in den Empfehlungen der VBG.

Besprechungen und Meetings

Besprechungen/Meetings (insbesondere auch intern) auf das absolut notwendige Maß reduzieren. Die Nutzung von Telefon- bzw. Videokonferenzen ist dem persönlichen Kontakt vorzuziehen. Neben dem Übertragen von Bild- und Tonsignalen muss auch der Arbeitsinhalt und Arbeitsfortschritt für alle Beteiligten nachvollziehbar sein. Hierfür ist eine geeignete Hard- und Software vorzusehen.

Ist das Abhalten von Besprechungen mit persönlicher Anwesenheit unvermeidbar und kann der Schutzabstand nicht eingehalten werden, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Wird der Schutzabstand eingehalten, ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin dringend empfohlen.

Besprechungsräume zusätzlich zu Lüftungsintervallen vor der Benutzung lüften, insbesondere dann, wenn sich zuvor andere Personen dort aufgehalten haben.

In Sozialbereichen (zum Beispiel Teeküche, Pausenraum, Garderobe) und Kantine:

  • Schutzabstand beachten,
  • zeitversetzte Nutzung, zum Beispiel Mittagspausen aufteilen,
  • Sitzordnung anpassen (Sitzplätze reduzieren und räumlich mit Abstand anordnen),
  • Warteschlangen vermeiden,
  • Markierungen am Boden verbessern die Orientierung.

Um die Händehygiene zu ermöglichen, sind leicht erreichbare Waschgelegenheiten mit fließendem Wasser, ausreichend hautschonender Flüssigseife und Einmalhandtücher aus Papier oder Textil zum Trocknen der Hände vorzusehen. Warmlufttrockner vermeiden. Händewaschregeln aushängen. Auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung sind ggf. geeignete Hautschutz- und Hautpflegemittel bereitzustellen.

Durch regelmäßiges Lüften soll über einen erhöhten Luftaustausch das Infektionsrisiko reduziert werden. Wirkungsvoll ist ein Luftwechsel durch Öffnen von Fenstern (insbesondere über Stoßlüftung) oder durch den Einsatz von Lüftungsanlagen mit Außenluftzufuhr, da möglicherweise vorhandene Viren somit nach außen transportiert werden. Lüftungsanlagen mit Umluftbetrieb sollen nicht betrieben werden. Es wird empfohlen, Lüftungsanlagen abzuschalten, die nur die Raumluft umwälzen und konditionieren (Heizen, Kühlen, Befeuchten). Sie sind in der Regel nicht mit geeigneten Filtern ausgestattet und können zur Verteilung der Viren beitragen.

Bei Fensterlüftung (Stoßlüftung): Lüftungsintervall auf 20 Minuten verkürzen. Lüftungsdauer je nach Außentemperatur zwischen 3 Minuten (Winter) bis 10 Minuten (Sommer).  Lüftungspläne helfen bei der Umsetzung.

Ventilatoren können möglicherweise zu einer erhöhten Infektionsgefahr beitragen, da möglicherweise vorhandene Viren im Raum verteilt werden. Der Einsatz kann deshalb, insbesondere in Mehrpersonenbüros, nicht empfohlen werden.

Die Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt hat in einer Stellungnahme Empfehlungen zum Lüften in Innenräumen herausgegeben. 

Weitere Hinweise zum Lüften sind in den weiterführenden Links zum Thema Corona (weiter unten) enthalten.

Kann der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden, müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Alternative Schutzmaßnahmen können z. B. sein: Trennung durch Schutzscheiben, Schutzmaske, Mund-Nasen-Bedeckung, flüssigkeitsundurchlässige Visiere. Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen von allen Personen.

Abtrennungen in Büroräumen sind nur dann zu installieren, wenn die Abstandsregel (mindestens 1,5 Meter) zwischen den Arbeitsplätzen aus betriebstechnischen Gründen nicht eingehalten werden kann. Anforderungen an die Abtrennungen sind in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel wie folgt enthalten (Auszug):

  • Abtrennungen aus transparentem Material sind zu bevorzugen, um erforderlichen Sichtkontakt und ausreichenden Beleuchtungsverhältnisse sicherzustellen.
  • Durch die Abtrennungen darf es nicht zu zusätzlichen Gefährdungen kommen. Dazu sind beispielsweise eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten und spitze Ecken oder scharfe Kanten zu vermeiden.
  • Der obere Rand der Abtrennung muss für Sitzarbeitsplätze mindestens 1,5 Meter über dem Boden enden, für Steharbeitsplätze sowie bei Sitzarbeitsplätzen mit stehenden Kunden mind. 2 Meter über dem Boden.
  • Beide Seiten der Abtrennung sind arbeitstäglich mit einem handelsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen.

Der dauerhafte Einsatz von Mund-Nase-Bedeckungen am Bildschirm- und Büroarbeitsplatz sollte aber vermieden werden.

Auch wenn eine Mund-Nasen-Bedeckungen keinen verlässlichen Schutz gegen die Übertragung von SARS-CoV-2 darstellt, kann das Tragen dazu beitragen, dass Tröpfchen und sogar ein Teil der ausgeatmeten feuchten Aerosole am Material der Mund-Nasen-Bedeckungen gebunden werden. Auch die Geschwindigkeit des ausfließenden Atemstroms beim Sprechen und Husten wird reduziert.

Beschäftigte sollen darauf hingewiesen werden, dass beim Anlegen der Mund-Nasen-Bedeckungen darauf zu achten ist, dass die Hände sauber sind und die Maske nur an den Ohrschlaufen und Bindebändern berührt wird. Die Außenseiten einer gebrauchten Mund-Nasen-Bedeckungen können mit Viren behaftet sein. Es ist sinnvoll, das An- und Ablegen von Masken und die Aufbewahrung beim Nichttragen zu besprechen und ggf. zu üben.

Hinweise zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz finden Sie in einem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (PDF).

Die Aktivitäten zur Reinigung und Hygiene sind anzupassen und sicherzustellen. Ein spezieller Hygieneplan ist zu erstellen, der die Spezifik der Räumlichkeiten berücksichtigt:

  • Anpassung der Reinigungsintervalle im gesamten Gebäude, vor allem in Sanitäranlagen und Gemeinschafts- und Sozialräumen (Pausenraum, Teeküche, Garderobe)
  • Auswahl geeigneter Reinigungsmittel
  • Vorhalten von Seifenspendern und Einmalhandtüchern
  • Regelmäßige Reinigung von Kontaktflächen, die häufig berührt werden (Türklinken, Handläufe, Lichtschalter)
  • Werden Abtrennungen eingesetzt, sind die arbeitstäglich auf beiden Seiten mit einem handelsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen.
  • Desk Sharing vermeiden. Ist dies nicht möglich, so ist dies im Reinigungs- und Hygienekonzept zu berücksichtigen und geeignete Maßnahmen festzulegen.
  • Arbeitsmittel wie Maus, Tastatur und Headset persönlich zuweisen. Ist dies nicht möglich, so ist dies im Reinigungs- und Hygienekonzept zu berücksichtigen und geeignete Maßnahmen festzulegen.

Machen Sie Beschäftigte zielgruppengerecht mit den Verhaltens- und Hygieneregeln vertraut (ggf. auch mehrsprachig). Dazu zählen: Husten- und Niesetikette, Händehygiene, Begrüßungsrituale, Abstandsregeln.

Für Unterweisungen können Plakate hilfreich sein:

Um die Umsetzung der geforderten Verhaltens- und Hygieneregeln zu kontrollieren, ist eine ausreichende Aufsicht zu gewährleisten.

Mit Fragen und aktuellen Themen zur gegenwärtigen Situation sollte offen umgegangen werden.

Die Planung des Personaleinsatzes erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und den betriebsspezifischen Rahmenbedingungen.

Allen Beschäftigten ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge als Angebotsvorsorge durch den Betriebsarzt/die Betriebsärztin zu ermöglichen beziehungsweise anzubieten. Diese kann auch telefonisch erfolgen. Beschäftigte können sich auch individuell beraten lassen. Die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt schlägt dem Unternehmer geeignete Schutzmaßnahmen vor und kann gegebenenfalls auch einen Tätigkeitswechsel empfehlen.

Der Schutz von Risikogruppen unter den Beschäftigten ist vorrangig und hat besondere Bedeutung. Zur Risikogruppe gehören insbesondere Personen, die aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren SARS-CoV-2-Verlauf haben. Das Robert-Koch-Institut bietet Informationen hierzu an.

Eine Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsmedizin hilft beim Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten. Eine innerbetriebliche Regelung (zum Beispiel Dienst- oder Betriebsvereinbarung) wird empfohlen. Überlegen Sie zur Entlastung des Betriebes, ob bestimmte Tätigkeiten von dem zu schützenden Personenkreis auch von zu Hause aus erledigt werden können, wie Verwaltungsaufgaben, Planungen oder ähnliches.

Beschäftigte sollten darüber informiert werden, dass der Betrieb nur für Personen zugänglich ist,

  • die keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die keinen Kontakt zu infizierten Personen hatten bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und keine Krankheitssymptome erkennbar sind,
  • die sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist  bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sich keine Krankheitssymptome zeigen.

Das gilt selbstverständlich auch für das gesamte Personal und Externe (wie zum Beispiel Dienstleister und Fremdfirmen).

Beschäftigte sollten darüber informiert werden, dass der Betrieb nur für Personen zugänglichist,

  • die keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die keinen Kontakt zu infizierten Personen hatten bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und keine Krankheitssymptome erkennbar sind,
  • die sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist  bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sich keine Krankheitssymptome zeigen.

Das gilt selbstverständlich auch für das gesamte Personal und Externe (wie zum Beispiel Dienstleister und Fremdfirmen).

Bei einem Verdachtsfall sollten Beschäftigte mit Krankheitssymptomen (siehe Hinweise des RKI) isoliert werden. Nach der Führungskraft / dem Arbeitgeber muss auch das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Das Gesundheitsamt entscheidet über das weitere Vorgehen.

Die Kontaktpersonen-Nachverfolgung muss rasch, effizient und vollständig durchgeführt werden, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

Weitere Informationen enthält die DGUV-Broschüre "Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb".

Bei Fragen und Unsicherheiten:

  • Beratungshotline in Berlin: Tel.-Nr.: 030 90 28 28 28 (www.berlin.de/corona)
  • Hausärztliche Praxis oder die allgemeine deutschlandweit eingerichtete Beratungshotline anrufen: Tel.-Nr.: 116 117

Während des Betriebs muss immer eine ausreichende Anzahl von Ersthelferinnen und Ersthelfern zur Verfügung stehen. Das ist auch bei veränderten Dienstzeiten zu beachten.

Ersthelfende müssen sich selbst schützen. Die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Epidemie.

Momentan ist aufgrund des Corona-Virus auf weitere Maßnahmen des Eigenschutzes zu achten, so bieten beispielsweise eine Atemschutzmaske und eine Schutzbrille zusätzlichen Schutz.

Wenn im Zuge einer Erste-Hilfe-Maßnahme eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erforderlich ist, steht in erster Linie die Herzdruckmassage und (falls vorhanden) die Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) im Vordergrund.

Abstand halten gilt bei der Versorgung von Verletzten, wo immer möglich.

Eine Handlungshilfe für Unternehmen und eine Handlungshilfe für Ersthelferinnen und Ersthelfer werden von der DGUV bereitgestellt.

Die Informationen zu Krankheitsfällen in der Familie und im Umfeld stellt eine Momentaufnahme zu Beginn des Betreuungszeitraums dar. Die Unfallkasse Berlin empfiehlt daher, dass sich die Führungskräfte regelmäßig bei den Beschäftigten erkundigen, ob zwischenzeitlich Kontakte zu infizierten Personen stattgefunden haben oder Personen im nahen Umfeld leben, die akute Atemwegssymptome aufweisen.

Informieren Sie sich regelmäßig auf den Seiten des RKI und der BzgA zu neuen Erkenntnissen und empfohlenen Maßnahmen. Lassen Sie sich nicht durch die Vielzahl der Informationen verwirren.

Weiterführende Links zum Thema Corona

Allgemeine Hinweise und Schutzmaßnahmen:

Hinweise zur Lüftung:

Hinweise zur Ersten Hilfe:

Branchenspezifische Maßnahmen:

Senatsverwaltungen und Bezirksämter

In den öffentlichen Verwaltungen sind die meisten versicherten Personen im Bürobereich beschäftigt.

Ungünstige Sitzhaltungen, verbunden mit Bewegungsmangel sind eine der Hauptgründe für Rückenprobleme. Deshalb ist hier u.a. die richte Auswahl und Aufstellung von Büromöbeln eine wichtige Grundlage, die mit einer Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber hinterlegt wird.

Eine andere Problematik ist das Arbeiten unter Zeitdruck, die zur Stresssituationen führen können und die langfristig zu körperlichen Problemen führen. Deshalb wurde in das Arbeitsschutzgesetz aufgenommen, dass der Arbeitgeber auch die mögliche Gefährdung im Bereich der psychischen Belastungen mit einer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen hat.

Als dritte Hauptproblematik können die Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle gewertet werden.