Informationen zum Coronavirus

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den digitalen Handschlag zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat. So können Infektionsketten schneller erkannt und unterbrochen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Hinweise und Informationen

Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die DGUV haben einen gemeinsamen Arbeitsschutzstandard zur Eindämmung von COVID-19 verabschiedet. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert die gesetzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz.

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel – PDF öffnen

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – PDF öffnen 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Branchenspezifische Konkretisierungen (Die Excel-Tabelle auf der Website der DGUV wird fortlaufend aktualisiert).

Leitlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zur Beratung und Überwachung während der SARS-CoV-2-Epidemie

Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Externe Besuche im Dienstgebäude nur nach vorheriger Vereinbarung

  • Die Unfallkasse Berlin bittet um Verständnis, dass externe Besuche im Dienstgebäude der Unfallkasse Berlin bis auf Weiteres nur nach persönlicher vorheriger Vereinbarung empfangen werden können. Mit dieser Maßnahme sollen sowohl Externe als auch Beschäftigte vor einer Ansteckung geschützt werden.
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Seminare finden wieder statt

  • Das Seminarangebot der Unfallkasse Berlin findet unter Schutzmaßnahmen wieder statt. Dabei haben Sicherheit und Gesundheit höchste Priorität – für Seminarteilnehmende, Referierende und die Beschäftigten der Unfallkasse.
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Absicherung sozialer Dienstleister

  • Soziale Dienstleister, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung Unterstützung bekommen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird.
    Weitere Informationen auf der Internetseite der DGUV lesen

Die Unfallkasse Berlin gibt Hinweise zum sicheren und gesunden Arbeiten im eigenen Zuhause.
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Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Hygienekonzept für den Betrieb – was heißt das?

  • Am 16. April 2020 hat das Bundesarbeitsministerium den Sars-CoV2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Eine Frage, die viele Unternehmen beschäftigt: Welche Anforderungen sind mit Blick auf die nach Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung zu erfüllen?
    Zur Pressemitteilung

Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz: Allgemeine Informationen

  • Betriebe und Einrichtungen können die Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zum Infektionsschutz einfach bestellen oder herunterladen.
    Zu den Informationen

Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)

  • Wie können Personen, die auf ÖPNV angewiesen sind, eine Infektion mit SARS-CoV-2 vermeiden? Dazu gibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in einer Handlungshilfe Hinweise.
    Handlungshilfe als PDF lesen

Umgang mit Prüfpflichten von Arbeitsmitteln während der SARS-CoV-2-Pandemie

  • Durch die während der SARS-CoV-2-Pandemie bestehenden Einschränkungen, können in Einzelfällen Prüfungen von Arbeitsmitteln nicht durchgeführt werden. Die Fachbereiche der DGUV geben in einer Stellungnahme Empfehlungen zur sicheren Verwendung von Arbeitsmitteln, wenn festgelegte Prüffristen nicht eingehalten werden können.
    Zur Stellungnahme

Beschäftigte von externen Betrieben in den betrieblichen Informationsketten berücksichtigen

  • In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Beschäftigte von externen Betrieben tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Wie das gelingt, zeigt die Kampagne kommmitmensch.
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Hinweise zu Atemschutzmasken und Mund-Nase-Schutz

  • Schutzmasken richtig verwenden: Beschäftigte, die bei der Arbeit ein besonders hohes Risiko haben, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, müssen filtrierende Atemschutzmasken tragen. Medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutzmasken) reichen für Arbeitsbereiche mit hohem Risiko nicht aus. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erklärt, worauf es bei Schutzmasken ankommt.
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  • Nutzung von Gesichtsschilden/Gesichtsvisieren
    Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bewertet die Wirksamkeit und gibt Hinweise zum Verwenden von Gesichtsvisieren.
    Zu den Informationen der DGUV > FAQ 23: Nutzung von Gesichtsschilden (Gesichtvisieren) im Rahmen der SARS-CoV-Pandemie
  • Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beantwortet Fragen zur Verwendung von Atemschutzmasken und weiterer persönlicher Schutzausrüstung.
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  • Selbst hergestellte Masken – Hinweise des BfArM
    Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert über Eigenschaften verschiedener Typen von Schutzmasken (Community- /DIY-Masken, Mund-Nasen-Schutz (MNS) und filtrierenden Halbmasken). 
    Zur den Empfehlungen des BfArM
  • Persönliche Schutzausrüstung: Unterschiede zwischen Mund-Nase-Schutz und Atemschutzmaske
    Oft wird der Mund-Nase-Schutz mit Atemschutzmasken in einem Atemzug genannt oder verwechselt. Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung eine Grafik erstellt, die die Unterschiede einfach erklärt.
    Grafik als PDF ansehen
  • Schnelltest für Pandemieatemschutz
    Die Eignung von Atemschutzmasken zum Schutz vor Sars-CoV-2 kann mit einem neuen Schnelltest überprüft werden. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung beantwortet die wichtigsten Fragen von Herstellern und Importeuren rund um diesen Schnelltest.
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Fragen rund um die Erste Hilfe im Betrieb

  • Die Erste Hilfe ist ein wichtiger Baustein der betrieblichen Notfallvorsorge. Was ändert sich in Zeiten von Homeoffice und vermehrten Krankheitsfällen aufgrund des Coronavirus? Worauf müssen Ersthelfer bei ihren Einsätzen besonders achten? Und was passiert, wenn sie notwendige Auffrischungskurse nicht wahrnehmen können? Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung beantwortet die wichtigsten Fragen.
    Zu den FAQs
  • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt in drei Handlungshilfen Hinweise zu Erste-Hilfe-Schulungen für Unternehmen, Ersthelfende und ermächtigte Ausbildungsstellen.
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Corona-Fall im Betrieb – Was ist zu tun?

  • Was ist zu tun, wenn ein Mitarbeiter sich mit dem Corona-Virus infiziert hat oder der begründete Verdacht auf eine Infektion besteht? Die neue Broschüre "Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb" von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen nennt die richtigen Ansprechpartner und gibt Hinweise, wie in dieser Situation Sicherheit und Gesundheit im Betrieb bestmöglich gewahrt werden können.
    Zur Broschüre

Corona: Für den Ernstfall gerüstet

  • Wie kann betriebliche Pandemieplanung eine weitere Ausbreitung der Erkrankung Covid-19 eindämmen? Das Führungskräftemagazin topeins zeigt, worauf es bei Kommunikation, individuellen und betrieblichen Maßnahmen ankommt. Eine Anleitung zur Planung und Aushänge für den Betrieb bieten praktische Unterstützung.
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Führen in der Pandemie

  • In der Praxishilfe der Kampagne kommmitmensch erhalten Unternehmensleitungen und Führungskräfte Hinweise, wie sie in Zeiten einer Pandemie effektiv führen können.
    Broschüre als PDF öffnen

Klare Absprachen und Informationen für betrieblichen Pandemieplan 

  • Wie können Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten während einer Pandemie bestmöglich geschützt werden? Wie kann der Betrieb trotz möglicher Einschränkungen weiterlaufen? Wichtig ist vor allem eine gute Kommunikation. Darauf weist die Kampagne "kommmitmensch" der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin.
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Broschüre: 10 Tipps für Pandemieplanung

  • Die Broschüre wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit herausgegeben und informiert darüber, was in Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet.
    Zur Broschüre

Hygienemaßnahmen beanspruchen die Hände

  • Eine Expertin des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) erklärt im Interview den Hautschutz für die Hände in Zeiten von Corona.
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Tipps zum Schutz vor Viren in Leichter Sprache

  • Das Online-Magazin arbeit & gesundheit bietet Informationen rund um das Thema Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus oder Grippeviren in Leichter Sprache.
    Zu den Tipps in Leichter Sprache

kommmitmensch-Nettigkeiten zu Abstands- und Hygieneregeln

  • Mit den Abreißzetteln der Unfallkasse Berlin können Sie Kollegen, Vorgesetzte und Azubis für das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln loben.
    Nettigkeiten als PDF öffnen

kommmitmensch-Dialoge digital führen

  • Die kommmitmensch-Dialoge ermöglichen es, in verschiedenen Handlungsfeldern Ideen für Verbesserungsmaßnahmen zu sammeln. Betriebe und Einrichtungen können das Arbeitsposter herunterladen und in einer Telefon- oder Videokonferenz ortsunabhängig mit dem Team befüllen.
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Kita

    • Die Unfallkasse Berlin gibt Empfehlungen, wie sowohl Beschäftigte als auch Kinder vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus in der Kita geschützt werden können.
      Zu den Empfehlungen

    Schule

    • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus für den Schulbereich auf Basis des SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandard.
      Zum SARS-CoV-2-Schutzstandard Schule
    • Wie erklärt man Kindern den richtigen Schutz vor dem Coronavirus? Und wie gelingt das gemeinsame Lernen zu Hause möglichst stressfrei? Zu Themen wie diesen hält das DGUV Schulportal Lernen und Gesundheit Lehrkräfte und Eltern auf dem Laufenden.
      Zum DGUV Schulportal
    • Die Unterrichtseinheiten der DGUV unterstützen Lehrkräfte dabei,  mit Schülern aller Schulstufen wichtige Themen zum Infektionsschutz zu behandeln.
      Zum Unterrichtsmaterial

    Hochschule

    • Die Unfallkasse Berlin fasst Empfehlungen und Hinweise zum Umgang mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) an Hochschulen zusammen.
      Zu den Empfehlungen und Hinweisen
    • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus für Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf Basis des SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandard. Gemeinsam mit Experten aus dem Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e. V.) wurde eine Muster-Gefährdungsbeurteilung entwickelt.
      Zu den Hinweisen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

    Seniorenheime und Kliniken

    • Die Unfallkasse Berlin schaltet ein gebührenfreies Beratungstelefon für Beschäftigte von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen des Landes Berlin zur Unterstützung bei Belastungen und Krisen infolge der Corona-Pandemie.
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    • Das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geben Empfehlungen zu Schutz- und Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Corona-Patienten in Einrichtungen des Gesundheitswesens.
      Zu den Empfehlungen des RKI      Zu den Empfehlungen der BAuA
    • Neben dem Schutz vor einer Infektion ist auch die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitsdienst nicht zu vernachlässigen. Wie sich der Arbeitgeber bei der Betrachtung der psychischen Belastung im Rahmen der Pandemie einen Überblick verschaffen kann, zeigt die "Fachbereich AKTUELL" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
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    Einsatzkräfte

    • Beschäftigte von nicht-medizinischen Hilfeleistungsunternehmen und Einsatzkräfte der (freiwilligen) Feuerwehr sind durch die Art ihrer Tätigkeit besonders betroffen von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-ScV-2. Informationen und Hinweise, wie Einsatzkräfte ihre Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten können, werden in der "Fachbereich AKTUELL" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zusammengefasst.
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    • Die Unfallkasse Berlin gibt Hinweise und Empfehlungen zur Eignung von Einsatzkräften, das regelmäßige Prüfen der Ausrüstungen und das Unterweisen/Fortbilden während der Corona-Pandemie.
      Zu den Empfehlungen

      Büros und Callcenter

      • Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für den Bürobereich.
        Empfehlungen als PDF ansehen

      Theater und Veranstaltungsstätten

      • Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat ein Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen im Land Berlin erstellt, in dem Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und Publikum festgelegt sind:
        Zum Hygienerahmenkonzept
      • Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für den Veranstaltungsbereich.
        Empfehlungen als PDF ansehen

      Gebäudereinigung

      •  Die neue DGUV-Branchenregel "Gebäudereinigung" bündelt praxisbezogene Informationen für sicheres und gesundes Arbeiten in der Gebäudereinigungsbranche.
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      Unfallversicherungsschutz während der Corona-Pandemie – Antworten auf häufig gestellte Fragen

      Erfolgt eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infolge einer Beschäftigung, kann eine daraus resultierende COVID-19-Erkrankung auf der Grundlage der aktuellen Erkenntnisse über die Verbreitung des Corona-Virus einen Arbeitsunfall darstellen.

      Dazu muss die Infektion auf eine nachweislich mit dem Virus infizierte Person („Indexperson“) zurückzuführen sein. Dies setzt einen intensiven beruflichen Kontakt mit der Indexperson voraus. Hierbei kommt es vor allem auf die Dauer und die Intensität des Kontaktes an.

      Lässt sich keine konkrete Indexperson feststellen, kann im Einzelfall auch ein nachweislich massives Infektionsgeschehen (sog. Ausbruchsgeschehen) im Betrieb ausreichen.

      Dies gilt im Übrigen auch, wenn die Infektion auf dem Weg zur oder von der Arbeit eingetreten ist.

      Im Einzelfall ist zu prüfen, ob im maßgeblichen Infektionszeitraum Kontakt zu anderen Indexpersonen außerhalb der versicherten Tätigkeit bestand und ob dies einer Anerkennung als Arbeitsunfall entgegensteht.

      Ob die Voraussetzungen zur Anerkennung einer COVID-19-Erkrankung als Arbeitsunfall vorliegen, hat der zuständige Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaft, Unfallkasse oder kommunaler Träger) im Einzelfall zu prüfen und zu bewerten.

      Da das Infektionsgeschehen in Deutschland infolge der Umsetzung umfangreicher Schutzmaßnahmen zwischenzeitlich deutlich zurückgegangen ist, kommt es dabei nicht länger darauf an, dass die arbeitsbedingte Infektionsgefahr das Ausmaß der Gefährdung, dem die Bevölkerung allgemein ausgesetzt ist, deutlich übersteigt. Ab welchem Zeitpunkt ein relevanter Rückgang des Infektionsgeschehens eingetreten ist, hängt von den jeweiligen örtlichen Entwicklungen ab und lässt sich deshalb nicht allgemein bestimmen.

      Ja. Für Versicherte, die infolge der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit in bestimmten Bereichen einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt waren, kann die Erkrankung eine Berufskrankheit (BK) sein, insbesondere als sogenannte "BK  Nr. 3101 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenliste (Infektionskrankheiten)“.

      Gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind nach derzeitigem Kenntnisstand:

      • hauptsächlich das Personal in stationären oder ambulanten medizinischen Einrichtungen der Human- und Zahnmedizin,
      • das Personal in wohlfahrtspflegerischen Einrichtungen und Laboratorien,
      • Personen, die in diesen Bereichen kurzfristig mit Arbeiten wie Warten, Instandsetzen oder Entsorgen beauftragt wurden,
      • Versicherte im Rettungswesen (unter anderem Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren),
      • sonstige Personen, die bei ihrer Tätigkeit im Einzelfall ein vergleichbares Risiko der Infektion haben.

      Zuständiger Unfallversicherungs-Träger (UV-Träger) ist insbesondere für die wohlfahrtspflegerischen Einrichtungen der öffentlichen Hand die Unfallkasse Berlin und im Übrigen oft die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

      Eine BK-Anzeige kann auf folgender Grundlage erfolgen:

      • eine positive Testung
      • entsprechende Krankheitsanzeichen
      • sowie die Vermutung eines Infektionsweges über die berufliche Tätigkeit

      Bei einem begründeten Verdacht steht den Ärztinnen und Ärzten als Formular und Ausfüllhilfe die „Ärztliche Berufskrankheitenanzeige (F6000)“ zur Verfügung.

      Ja. Auch im Homeoffice besteht Versicherungsschutz. Entscheidend ist nicht der Ort der Tätigkeit, sondern, dass der Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit eingetreten ist. Weitere Informationen: News der Unfallkasse Berlin "Auch im Home-Office unfallversichert"

      Um in der aktuellen Krise insbesondere das Personal in Krankenhäusern und im hausärztlichen Bereich zu entlasten, werden nun pensionierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudierende um Unterstützung gebeten. Einige haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert.  Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege tätig wird, steht dabei automatisch unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Gesetzlich unfallversichert sind natürlich auch alle in diesen Einrichtungen beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

      Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständigkeit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten. Andere Honorarkräfte im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege wie beispielsweise selbstständig tätige Pflegekräfte sind bei der BGW als Unternehmerinnen und Unternehmer beitragspflichtig gesetzlich unfallversichert.

      Im Hinblick auf Infektionsgefahren gilt das oben zu Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen Gesagte.

      Derzeit wächst eine Welle der Hilfsbereitschaft in Berlin. Überall in der Stadt initiieren Bürgerinnen und Bürger Hilfen für Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft. Auch Verbände, Vereine und Initiativen bieten Unterstützung und Hilfe an. Damit leistet die Zivilgesellschaft einen großen Beitrag zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen durch die Ausbreitung von Corona.

      Das für die gesetzliche Unfallversicherung geltende Siebte Sozialgesetzbuch gibt für den entsprechenden Versicherungsschutz zahlreiche Möglichkeiten. Dieser besteht kraft Gesetzes und ohne Antrag zum Teil bei der Unfallkasse Berlin, zum Teil aber auch bei einer Berufsgenossenschaft (zum Beispiel Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Aber auch hier gilt: Im Hinblick auf Infektionsgefahren gilt das oben zu Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen Gesagte.

      Personen, die anderen helfen, um sie vor einer konkreten und akuten Gefahr zum Beispiel für Ihre Gesundheit zu retten, sind bei der Unfallkasse Berlin unfallversichert. Das kann zum Beispiel die Erste Hilfe für eine Person sein, die spontan auf der Straße bewusstlos wird und Hilfe benötigt. Weitere Informationen für Hilfeleistende

      Auch Personen, die sich in Vereinen oder Verbänden im Auftrag oder mit Zustimmung von Gebietskörperschaften (z. B. der Bezirke) ehrenamtlich engagieren, sind gesetzlich unfallversichert. Dasselbe gilt für Menschen, die direkt von einer Behörde oder ähnlichen Einrichtungen beauftragt werden, konkrete Aufgaben zu übernehmen.

      Auch sonstige Hilfen können gesetzlich unfallversichert sein, wenn die Engagierten wie Beschäftigte, jedoch ohne Beschäftigungsverhältnis tätig werden: Das ist geregelt im Siebten Sozialgesetzbuch, § 2 Abs.2. Gerade in der aktuellen Situationen sind viele Tätigkeiten denkbar, die ihrer Art nach denen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gleichen. Dann sind sie ohne weitere Formalitäten automatisch über den Unfallversicherungsträger des „Arbeitgeber“ versichert. Das kann unter Umständen sogar im privaten Umfeld der Fall sein.  

      Wenn Menschen aber ihren Nachbarinnen oder Nachbarn oder Familienangehörigen spontan und eigeninitiativ helfen, werden sie gerade nicht wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig. Vielmehr gelten Hilfsdienste unter Freunden, Nachbarn oder eine Unterstützung innerhalb der Familie als selbstverständlich. Sie sind darum dabei nicht gesetzlich unfallversichert. Das ist aber auch immer eine Frage des Einzelfalls.

      Ob im Einzelfall Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der gesetzlichen Unfallversicherung erbracht werden, lässt sich oft nur rückschauend im Einzelfall verbindlich beantworten. Doch keine Sorge: Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist an keine Anträge und Fristen gebunden und kann auch rückwirkend festgestellt werden.

      Weiterführende Links zum Coronavirus