Schulen

Empfehlungen zum Schutz von Beschäftigten und Lernenden in Schulen vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Verantwortlich für die Sicherheit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie des nichtpädagogischen Personals in Schulen sind der Schulsachkostenträger, der Schulhoheitsträger und die Schulleitung, die Dienstherrenfunktion wahrnimmt und die Aufsicht für die Schülerinnen und Schüler hat. 

Die Schulen müssen geeignete Maßnahmen treffen, die einer Ausbreitung des Corona-Virus entgegenwirken. Die Gefährdungsbeurteilung für die Lernenden, Lehrkräfte und Beschäftigten in der Schule ist an die neue Situation anzupassen.

An dieser Stelle finden Sie Hinweise und Empfehlungen der Unfallkasse Berlin. Beachten Sie bitte, dass diese Seiten regelmäßig aktualisiert und ggf. auch erweitert werden.

Hinweis: Fachliche Fragen zur Ausgestaltung der verschiedenen Maßnahmen sind weiter an die zuständigen Behörden zu richten. Dies sind bei Fragestellungen zum Infektionsschutz die örtlichen Gesundheitsämter bzwSenatsverwaltung für  Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Fragestellungen zu den Rahmenbedingungen des Schulbetriebs sind an den zuständigen Schulträger oder die Außenstellen der Senatsverwaltung in den Bezirken zu richten.

Corona-Arbeitsschutz-Verordnung und Schutzstandard Schule

Mit der Corona-Arbeitsschutz-Verordnung (Corona-ArbSchV) sind seitens des Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) weitere Maßnahmen erlassen worden, die eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 und seinen Mutationen noch wirksamer eindämmen sollen. Die Gültigkeit der Corona-ArbSchV ist für den Zeitraum vom 27.01.2021 bis 15.03.2021 befristet. Es gilt eine Verlängerung bis einschließlich 30. Juni 2021.

Damit bleiben die bisherigen Bestimmungen zur Reduzierung betriebsbedingter Personenkontakte weitgehend unverändert in Kraft. Dies umfasst die Verpflichtung der Arbeitgeber Homeoffice anzubieten, wo immer es möglich ist, die Reduktion der Personenbelegung in gemeinsam genutzten Räumen durch Vorgabe einer Mindestfläche von 10m² pro Person, die Einteilung von festen, möglichst kleinen Arbeitsgruppen sowie die Verpflichtung zur Bereitstellung und Benutzung hochwertiger Masken. Die Erstellung und Umsetzung von angepassten Hygienekonzepten wird gefordert.

Die folgenden Ausführungen dienen der Erläuterung zur Anwendung der Corona-ArbSchV in Schulen und sind als Ergänzung zu den bereits hier im weiteren Verlauf aufgeführten Maßnahmen zu sehen.

Ergänzungen zum SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule

Abweichende Vorschriften der SenBJF zum Infektionsschutz im Zusammenhang mit der Betreuung von Kindern sind weiterhin zu beachten (§ 1 Abs. 2 Corona-ArbSchV).

Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung 

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt Schulen ergänzende Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 für Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal, weitere Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in der Schule sowie Eltern durch geeignete Maßnahmen soweit wie möglich zu minimieren. 

Seit 50 Jahren ein Erfolgsmodell: die Schüler-Unfallversicherung

Seit 50 Jahren genießen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Prävention, Heilbehandlung, Reha und Entschädigung kommen aus einer Hand.

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Schulen

Gut abgesichert bei Unfällen

Schülerinnen und Schüler in Berlins Schulen sind bei der Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist für die Eltern beitragsfrei, denn die Kosten trägt das Land Berlin.

Sicherheit und Gesundheit fördern

Damit Unfälle gar nicht erst entstehen, konzentriert sich die Unfallkasse Berlin besonders auf ihre Präventionsarbeit. Dazu gehören die Forschung, Entwicklung und Durchführung ganzheitlicher Präventionsprogramme, aber auch die kostenlosen Fortbildungen von Pädagoginnen und Pädagogen sowie des Schulpersonals. Dabei greift die Unfallkasse auch die Themen Kommunikation, Organisationsentwicklung und Führungsmanagement auf. Denn effiziente Steuerung und ein gutes Schulklima wirken sich sowohl auf Gesundheit und Wohlbefinden von Lehrenden und Lernenden, als auch auf die Bildungsqualität der Schule aus.

Zu den vielfältigen Anforderungen und Belastungen im Schulalltag, zu denen auch Lärm und der Umgang mit Aggressionen gehört, bietet die Unfallkasse Berlin Bewältigungsstrategien an. Die Unfallkasse koordiniert und unterstützt Multiplikatoren-Programme, die den Halt von Lehrerinnen und Lehrern sowie Kindern und Jugendlichen im weitesten Sinn fördern. Denn: Wer guten Halt hat, der gerät auch nicht so schnell aus dem Gleichgewicht.

Beratungsangebote der Unfallkasse Berlin

Je früher, desto besser: Die Unfallkasse berät Sie in allen Angelegenheiten, die Ihrer Schule einen guten Halt geben, zum Beispiel bei

Weiterführende Informationen

Das Schulportal der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung bietet auf ihrer neuen Seite Unterrichtseinheiten und Informationen zu den Themen Sicherheit und Gesundheit für Lehrkräfte und Ausbilder.

Umfassende Informationen rund um das Thema Sicherheit und Gesundheit in der Schule, auch zu baulichen Anforderungen an Fachräume, Sporthallen und Außengelände bietet die Internetseite des DGUV "Sichere Schule".