Führungswechsel bei der Unfallkasse Berlin: Michael Laßok folgt auf Wolfgang Atzler

Michael Laßok ist mit Wirkung zum 1. November zum neuen Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin gewählt worden. Er übernimmt die Amtsgeschäfte von Wolfgang Atzler, der nach über 27 Dienstjahren in den Ruhestand geht.

Michael Laßok freut sich auf seine neue Aufgabe: „Derzeit ist die gesetzliche Unfallversicherung gefragter denn je. Hat doch die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz sind. Diesen starken Rückenwind möchte ich nutzen und die Rolle der Unfallkasse Berlin in der Hauptstadt weiter stärken. 

In den nächsten Jahren wird die Arbeit der Unfallkasse weiter durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt sein. Die versicherten Betriebe haben nicht wenige Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten mit Covid-19 gemeldet. Hier gilt es Antworten insbesondere auf die Langzeitfolgen der Erkrankung zu entwickeln. Wir sind ebenso gefordert, den Unternehmen und Bildungseinrichtungen beratend in den Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zur Seite zu stehen.

Corona beschleunigte aber auch Entwicklungen wie beispielsweise die Digitalisierung. Entsprechend viele interessante Fragestellungen ergeben sich beim mobilen Arbeiten und den daraus resultierenden Folgen – wie etwa beim Führen auf Distanz. 

Auch die Unfallkasse Berlin muss sich verändern. In unseren internen Prozessen gilt es ebenfalls, die Digitalisierung voranzutreiben. Darauf werden wir künftig einen Schwerpunkt setzen müssen. Der Umstand, dass ich das Ehrenamt der Unfallkasse Berlin in diesen Fragen hinter mir weiß, wird die kommenden Neuerungen sicher erleichtern.“ 

Zur Person Michael Laßok

Michael Laßok ist seit 1997 bei der Unfallkasse Berlin beschäftigt. Er gab seine Tätigkeit als selbstständiger Rechtsanwalt auf, um die Leitung der Rechtsabteilung der Unfallkasse Berlin zu übernehmen. 2007 wechselte er dann auf die Position des stellvertretenden Geschäftsführers.  Er ist daneben ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Berlin und beim Sozialgericht Berlin.