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Unfallkasse Berlin: Sicher in das neue Semester

Lernen, forschen, wissenschaftlich arbeiten – für Berliner Studierende beginnt am 1. Oktober das neue Semester. Gut zu wissen: Studierende der staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Berlin sind bei der Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz entsteht automatisch und ist kostenlos.

Studierende, Diplomanden oder Doktoranden sind immer dann gesetzlich unfallversichert, wenn sie Vorlesungen, Seminare oder die Universitäts- und Staatsbibliotheken besuchen. Ebenso beim Hochschulsport, bei der Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung oder bei Exkursionen, die von der Hochschule organisiert sind. Dies gilt auch auf den jeweiligen Hin- und Rückwegen.

Das ist nicht versichert

Nicht versichert sind dagegen Tätigkeiten im privaten Bereich. Dazu zählen etwa Lerngruppen, die sich privat bei jemandem daheim treffen oder privat unternommene Studienfahrten. Wer den Weg zur Hochschule oder von dort nach Hause für Einkäufe oder andere private Dinge unterbricht, ist ebenfalls nicht mehr versichert. Verletzt sich hier eine Person, greift der Schutz durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt bei einem Unfall alle Kosten für die medizinische Behandlung, wie Arzt und Krankenhaus, Medikamente und Kuren. Bei schweren Unfällen mit bleibenden Schäden können auch Renten gezahlt werden. Ein Unfall sollte der Unfallkasse Berlin schnell gemeldet werden. Das übernimmt normalerweise die Universität oder Hochschule. Passiert der Unfall auf dem Weg zur Vorlesung, sollten Studierende diesen direkt in der Uni oder Hochschule melden.

Mehr Informationen unter: www.unfallkasse-berlin.de/studierende 

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Studierende sitzen im Hörsaal