Neue Broschüre „Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine – eine Orientierung für Schulen und Lehrkräfte“

Wie können aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche gut in den Schulalltag integriert werden? Dieser Herausforderung müssen sich immer mehr Berliner Schulen stellen. Um die Pädagoginnen und Pädagogen bei der Aufgabe zu unterstützen, hat die Unfallkasse Berlin eine neue Broschüre mit dem Titel „Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine“ herausgebracht.

Die Broschüre dient als Orientierung in einer sich dynamisch verändernden Lage. In dem kompakten und praxisnahen Übersichtswerk werden Herausforderungen thematisiert, die mit der Integration Geflüchteter in den deutschen Schulalltag einhergehen und Wege aufgezeigt, wie diese Aufgabe gemeistert werden kann.

Da viele Kinder und Jugendliche während ihrer Flucht bedrohliche Situationen in unterschiedlicher Intensität erlebt haben, vermittelt die Broschüre auch Wissen zum Thema Trauma. So finden Lehrkräfte viele Hilfestellungen, um sicher mit belasteten Kindern und Jugendlichen umzugehen.

Broschüre jetzt kostenfrei lesen und herunterladen (PDF).

Für Lehrkräfte und Schulleitungen

Die Broschüre richtet sich an Lehrpersonal, Schulleitungen und interessierte Menschen, die täglich mit den geflüchteten jungen Personen in Kontakt sind.

„Die Schulen sind derzeit stark belastet, nicht zuletzt durch die Folgen der Corona-Pandemie“, sagt Michael Laßok, Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin. „Daher ist es uns besonders wichtig, die Pädagoginnen und Pädagogen mit diesem leicht zugänglichen Hilfsangebot schnell und umfassend zu unterstützen. Denn Schule soll ein sicherer und gesunder Ort für alle sein.“ 

Inhalte auf einen Blick

  • An Erfahrungen und Ressourcen anknüpfen
  • Den Schulalltag gestalten
  • Mit Traumareaktionen umgehen
  • Mit Kindern und Jugendlichen über den Krieg reden
  • Konflikte an der Schule
  • Elternarbeit 
  • Was Schulleitungen tun können 
  • Für sich selbst sorgen

Autorinnen der Broschüre

Ria Uhle, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Ilka Arnhold, Diplom-Psychologin, Kunsttherapeutin (Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK))