Informationen zum Coronavirus

Hinweise und Informationen

Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die DGUV haben einen gemeinsamen Arbeitsschutzstandard zur Eindämmung von COVID-19 verabschiedet.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – PDF öffnen 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Branchenspezifische Konkretisierungen (Die Excel-Tabelle auf der Website der DGUV wird fortlaufend aktualisiert).

Derzeit keine externen Besuche im Dienstgebäude; Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail eingeschränkt möglich

  • Die Unfallkasse Berlin bittet um Verständnis, dass derzeit keine Besuche im Dienstgebäude der Unfallkasse Berlin empfangen werden können. Mit dieser Maßnahme sollen sowohl Externe als auch Beschäftigte vor einer Ansteckung geschützt werden.
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Abgesagt: Seminarangebot der Unfallkasse Berlin bis zum 9. August

  • Alle Seminare der Unfallkasse Berlin sind vorerst bis zum 9. August 2020 abgesagt. Wir beobachten die Entwicklung und werden online darüber informieren, ab wann Seminare wieder stattfinden.
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Empfehlung für versicherte Einrichtungen: Absage von Erste-Hilfe-Schulungen bis 30. Mai

  • Die Unfallkasse Berlin empfiehlt ihren versicherten Einrichtungen, nicht mehr an Seminaren zur Ersten Hilfe teilzunehmen. Damit sollen Übertragungsrisiken im Seminarkontext verhindert und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.
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Absicherung sozialer Dienstleister

  • Soziale Dienstleister, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung Unterstützung bekommen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird.
    Weitere Informationen auf der Internetseite der DGUV lesen

Tipps zum Homeoffice mit Kindern / Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gilt auch in der Notbetreuung

  • Kita- und Schulkinder, die in der aktuellen Corona-Krise in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Für alle Eltern, die aktuell ihre Kinder zu Hause betreuen und parallel dazu im Homeoffice arbeiten, gibt die Aktion Das sichere Haus Tipps, wie sie die Doppelbelastung möglichst sicher und gesund bewältigen können.
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Kurz-Check Telefonkonferenz

  • Die "Telko" ist derzeit für viele ein beliebtes Mittel, um sich trotz Homeoffice mit Externen oder im Team zu besprechen. Damit das möglichst problemlos abläuft, hat die Kampagne kommmitmensch der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Tipps zusammengestellt.
    Zu den Tipps

Auch im Home-Office unfallversichert

  • Aufgrund der aktuellen Corona-Krise ermöglichen viele Arbeitgeber ihren Beschäftigten, von zuhause aus zu arbeiten. Was ist, wenn im häuslichen Umfeld ein Unfall passiert? Wann ist es ein Arbeitsunfall und wann nicht?
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    Gute Arbeitsumgebung im eigenen Zuhause

    • Damit sich Beschäftigte weder auf dem Weg zur Arbeit noch im Büro mit dem Coronavirus infizieren, ermöglichen es viele Betriebe, die Arbeit von zuhause zu erledigen. Wie man in den eigenen vier Wänden eine gute Arbeitsumgebung schafft, erklärt das Magazin certo der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. Tipps können als Poster heruntergeladen werden.
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    Rückenübungen fürs Homeoffice – jetzt zum Download

    • Gerade im Homeoffice wichtig: Ein Ausgleich bei der Arbeit. Die Kampagne kommmitmensch bietet ein Plakat mit Übungen für den Rücken, die sowohl im Sitzen als auch im Stehen ausgeführt werden können.
      Zu den Rückenübungen

    Tipps für Führungskräfte

    • Beschäftigte stärken: Wie können Führungskräfte Beschäftigten im Homeoffice den Rücken stärken? Das erklärt das Fachmagazin topeins.
      Zu den Tipps
    • Führung im Homeoffice: Wie Führungskräfte mobiles Arbeiten für den Betrieb erfolgreich gestalten können, zeigt das Magazin topeins.
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    Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

    • Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat dazu gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Stefan Hussy, den Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt.
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    Hygienekonzept für den Betrieb – was heißt das?

    • Am 16. April 2020 hat das Bundesarbeitsministerium den Sars-CoV2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Eine Frage, die viele Unternehmen beschäftigt: Welche Anforderungen sind mit Blick auf die nach Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung zu erfüllen?
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    Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)

    • Wie können Personen, die auf ÖPNV angewiesen sind, eine Infektion mit SARS-CoV-2 vermeiden? Dazu gibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in einer Handlungshilfe Hinweise.
      Handlungshilfe als PDF lesen

    Umgang mit Prüfpflichten von Arbeitsmitteln während der SARS-CoV-2-Pandemie

    • Durch die während der SARS-CoV-2-Pandemie bestehenden Einschränkungen, können in Einzelfällen Prüfungen von Arbeitsmitteln nicht durchgeführt werden. Die Fachbereiche der DGUV geben in einer Stellungnahme Empfehlungen zur sicheren Verwendung von Arbeitsmitteln, wenn festgelegte Prüffristen nicht eingehalten werden können.
      Zur Stellungnahme

    Beschäftigte von externen Betrieben in den betrieblichen Informationsketten berücksichtigen

    • In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Beschäftigte von externen Betrieben tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Wie das gelingt, zeigt die Kampagne kommmitmensch.
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    Hinweise zu Atemschutzmasken und Mund-Nase-Schutz

    • Schutzmasken richtig verwenden: Beschäftigte, die bei der Arbeit ein besonders hohes Risiko haben, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, müssen filtrierende Atemschutzmasken tragen. Medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutzmasken) reichen für Arbeitsbereiche mit hohem Risiko nicht aus. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erklärt, worauf es bei Schutzmasken ankommt.
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    • Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beantwortet Fragen zur Verwendung von Atemschutzmasken und weiterer persönlicher Schutzausrüstung.
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    • Selbst hergestellten Masken – Hinweise des BfArM
      Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert über Eigenschaften verschiedener Typen von Schutzmasken (Community- /DIY-Masken, Mund-Nasen-Schutz (MNS) und filtrierenden Halbmasken). 
      Zur den Empfehlungen des BfArM
    • Persönliche Schutzausrüstung: Unterschiede zwischen Mund-Nase-Schutz und Atemschutzmaske
      Oft wird der Mund-Nase-Schutz mit Atemschutzmasken in einem Atemzug genannt oder verwechselt. Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung eine Grafik erstellt, die die Unterschiede einfach erklärt.
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    • Schnelltest für Pandemieatemschutz
      Die Eignung von Atemschutzmasken zum Schutz vor Sars-CoV-2 kann mit einem neuen Schnelltest überprüft werden. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung beantwortet die wichtigsten Fragen von Herstellern und Importeuren rund um diesen Schnelltest.
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    Corona-Fall im Betrieb – Was ist zu tun?

    • Was ist zu tun, wenn ein Mitarbeiter sich mit dem Corona-Virus infiziert hat oder der begründete Verdacht auf eine Infektion besteht? Die neue Broschüre "Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb" von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen nennt die richtigen Ansprechpartner und gibt Hinweise, wie in dieser Situation Sicherheit und Gesundheit im Betrieb bestmöglich gewahrt werden können.
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    FAQ-Liste zu aktuellen Fragen rund um die Erste Hilfe im Betrieb

    • Die Erste Hilfe ist ein wichtiger Baustein der betrieblichen Notfallvorsorge. Was ändert sich in Zeiten von Homeoffice und vermehrten Krankheitsfällen aufgrund des Coronavirus? Worauf müssen Ersthelfer bei ihren Einsätzen besonders achten? Und was passiert, wenn sie notwendige Auffrischungskurse nicht wahrnehmen können? Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung beantwortet die wichtigsten Fragen.
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    Corona: Für den Ernstfall gerüstet

    • Wie kann betriebliche Pandemieplanung eine weitere Ausbreitung der Erkrankung Covid-19 eindämmen? Das Führungskräftemagazin topeins zeigt, worauf es bei Kommunikation, individuellen und betrieblichen Maßnahmen ankommt. Eine Anleitung zur Planung und Aushänge für den Betrieb bieten praktische Unterstützung.
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    Klare Absprachen und Informationen für betrieblichen Pandemieplan 

    • Wie können Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten während einer Pandemie bestmöglich geschützt werden? Wie kann der Betrieb trotz möglicher Einschränkungen weiterlaufen? Wichtig ist vor allem eine gute Kommunikation. Darauf weist die Kampagne "kommmitmensch" der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin.
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    Broschüre: 10 Tipps für Pandemieplanung

    • Die Broschüre wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit herausgegeben und informiert darüber, was in Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet.
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    Hygienemaßnahmen beanspruchen die Hände

    • Eine Expertin des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) erklärt im Interview den Hautschutz für die Hände in Zeiten von Corona.
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    Tipps zum Schutz vor Viren in Leichter Sprache

    • Das Online-Magazin arbeit & gesundheit bietet Informationen rund um das Thema Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus oder Grippeviren in Leichter Sprache.
      Zu den Tipps in Leichter Sprache

    Kita

      • Einige Kindertageseinrichtungen bieten derzeit eine Notbetreuung für Kinder an, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst übernehmen können.  Die Unfallkasse Berlin gibt Empfehlungen, wie unter diesen Rahmenbedingungen sowohl die Beschäftigten als auch die Kinder vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus in der Kita geschützt werden können.
        Zu den Empfehlungen
      • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege.
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      Schule

      • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für den Schulbereich.
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      • Wie erklärt man Kindern den richtigen Schutz vor dem Coronavirus? Und wie gelingt das gemeinsame Lernen zu Hause möglichst stressfrei? Zu Themen wie diesen hält das DGUV Schulportal Lernen und Gesundheit Lehrkräfte und Eltern auf dem Laufenden.
        Zum DGUV Schulportal

      Hochschule

      • Die Unfallkasse Berlin fasst Empfehlungen und Hinweise zum Umgang mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) an Hochschulen zusammen.
        Zu den Empfehlungen und Hinweisen
      • Experten aus dem Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e. V.) haben gemeinsam mit dem Sachgebiet Hochschulen und  Forschungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV2 in Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine Muster-Gefährdungsbeurteilung entwickelt.
        Zu den Hinweisen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

      Seniorenheime und Kliniken

      • Die Unfallkasse Berlin schaltet ein gebührenfreies Beratungstelefon für Beschäftigte von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen des Landes Berlin zur Unterstützung bei Belastungen und Krisen infolge der Corona-Pandemie.
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      • Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt Empfehlungen zu Schutz- und Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Corona-Patienten in Einrichtungen des Gesundheitswesens.
        Zu den Empfehlungen der BAuA
      • Die Unfallkasse Berlin gibt Hinweise und Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen, die Pflegepersonal und Pflegebedürftige in Heimen vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus schützen sollen.
        Zu den Hinweisen

      Einsatzkräfte

      • Beschäftigte von nicht-medizinischen Hilfeleistungsunternehmen und Einsatzkräfte der (freiwilligen) Feuerwehr sind durch die Art ihrer Tätigkeit besonders betroffen von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-ScV-2. Informationen und Hinweise, wie Einsatzkräfte ihre Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten können, werden in der "Fachbereich AKTUELL" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zusammengefasst.
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      • Die Unfallkasse Berlin gibt Hinweise und Empfehlungen zur Eignung von Einsatzkräften, das regelmäßige Prüfen der Ausrüstungen und das Unterweisen/Fortbilden während der Corona-Pandemie.
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        Büros und Callcenter

        • Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für den Bürobereich.
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        Theater und Veranstaltungsstätten

        • Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gibt aktuelle Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus für den Veranstaltungsbereich.
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        Gebäudereinigung

        •  Die neue DGUV-Branchenregel "Gebäudereinigung" bündelt praxisbezogene Informationen für sicheres und gesundes Arbeiten in der Gebäudereinigungsbranche.
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        Unfallversicherungsschutz während der Corona-Pandemie – Antworten auf häufig gestellte Fragen

        Nein. Da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischenzeitlich COVID-19 zur Pandemie erklärt hat und die Infektionswege kaum nachzuvollziehen sind, stellt die Ansteckung eine Allgemeingefahr dar. Zum Teil verlaufen Infektionen stumm, so dass auch ein Kontakt mit nicht offensichtlich erkrankten Personen außerhalb des Berufslebens zur Ansteckung führen kann.

        Nur im Ausnahmefall kann die Ansteckung mit COVID-19 die Voraussetzungen eines Arbeitsunfalles erfüllen, wenn die Infektion mit SARS-CoV-2 nachweislich infolge einer besonderen beruflichen Betroffenheit innerhalb einer Arbeitsschicht durch den beruflich bedingten Kontakt mit erkrankten Personen eingetreten und der Ausbruch der COVID-19-Erkrankung darauf zurückzuführen ist. Ein solcher Nachweis wird in der aktuellen Situation aufgrund der Allgegenwärtigkeit der Ansteckungsgefahren nicht zu führen sein.

        Daher gilt:

        • Verdachtsfälle und COVID-19-Erkrankungen sind derzeit grundsätzlich nicht durch die Unternehmen oder die D-Ärzte als Arbeitsunfall zu melden.
        • Eine Vorstellung beim Durchgangsarzt bei einem Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung soll nicht erfolgen.
        • Beachten Sie die Informationen zu möglichen Berufskrankheiten von besonders gefährdeten Personen.

        Nach den Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollen sich Menschen, die eine Infektion vermuten, an das zuständige örtliche Gesundheitsamt wenden, das übernimmt die weitere Koordination.

        Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten aber etwaige Erkrankungsfälle (nachgewiesene Infektion mit positiver Testung und Krankheitsanzeichen), die durch einen ganz engen beruflichen Bezug entstanden sind, intern dokumentieren. Wenn sich später schwere Verläufe zeigen, werden dadurch etwaige Nachweisrisiken minimiert.

        Ja. Für Versicherte, die infolge der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit in bestimmten Bereichen einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt waren, kann die Erkrankung eine Berufskrankheit (BK) sein, insbesondere als sogenannte "BK  Nr. 3101 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenliste (Infektionskrankheiten)“.

        Gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind nach derzeitigem Kenntnisstand:

        • hauptsächlich das Personal in stationären oder ambulanten medizinischen Einrichtungen der Human- und Zahnmedizin,
        • das Personal in wohlfahrtspflegerischen Einrichtungen und Laboratorien,
        • Personen, die in diesen Bereichen kurzfristig mit Arbeiten wie Warten, Instandsetzen oder Entsorgen beauftragt wurden,
        • Versicherte im Rettungswesen (unter anderem Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren),
        • sonstige Personen, die bei ihrer Tätigkeit im Einzelfall ein vergleichbares Risiko der Infektion haben.

        Zuständiger Unfallversicherungs-Träger (UV-Träger) ist insbesondere für die wohlfahrtspflegerischen Einrichtungen der öffentlichen Hand die Unfallkasse Berlin und im Übrigen oft die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

        Eine BK-Anzeige kann auf folgender Grundlage erfolgen:

        • eine positive Testung
        • entsprechende Krankheitsanzeichen
        • sowie die Vermutung eines Infektionsweges über die berufliche Tätigkeit

        Bei einem begründeten Verdacht steht den Ärztinnen und Ärzten als Formular und Ausfüllhilfe die „Ärztliche Berufskrankheitenanzeige (F6000)“ zur Verfügung.

        Ja. Auch im Homeoffice besteht Versicherungsschutz. Entscheidend ist nicht der Ort der Tätigkeit, sondern, dass der Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit eingetreten ist. Weitere Informationen: News der Unfallkasse Berlin "Auch im Home-Office unfallversichert"

        Ja. Bei der Notfallbetreuung im Rahmen der üblichen Betreuungsstrukturen der Kitas für Kinder sogenannter "Schlüsselfunktionsträger" wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Gesundheitsdienst, Lebensmitteleinzelhandelbesteht der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung unverändert fort.

        Nein. Kinder, die zuhause oder in Betrieben von Eltern oder anderen Personen betreut werden, sind dabei nicht gesetzlich unfallversichert. Dies gilt auch bei der Betreuung durch andere private Initiativen (z. B. mehrere Eltern/Familien organisieren eine gemeinsame Betreuung der Kinder) oder einer spontan organisierten Betreuung am Arbeitsplatz.

        Dasselbe gilt auch bei Schulschließungen für das Erledigen von Schulaufgaben an außerschulischen Lernorten. Der Schutzbereich der gesetzlichen Unfallversicherung endet dort, wo der elterliche Verantwortungsbereich beginnt.

        In allen Fällen greift darum nicht der besondere Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, sondern die allgemeine Absicherung über die jeweilige Krankenversicherung der Kinder bzw. der Eltern.

        Nur für Tätigkeiten, die im unmittelbaren organisatorischen Verantwortungsbereich der Schulen fortgeführt werden (z. B. die Durchführung der Abiturprüfungen) besteht weiterhin Unfallversicherungsschutz.

        Ja. Die Person, die zur Kinderbetreuung von einem Unternehmen eingestellt wird, ist damit Beschäftigte des Unternehmens und somit in der gesetzlichen Unfallversicherung über den Unfallversicherungsträger des Unternehmens versichert.

        Wird die Notbetreuung in einem privaten Haushalt angestellt, ist in Berlin die Unfallkasse Berlin der zuständige UV-Träger. Weitere Informationen zum Unfallversicherungsschutz von Haushaltshilfen

        Um in der aktuellen Krise insbesondere das Personal in Krankenhäusern und im hausärztlichen Bereich zu entlasten, werden nun pensionierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudierende um Unterstützung gebeten. Einige haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert.  Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege tätig wird, steht dabei automatisch unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Gesetzlich unfallversichert sind natürlich auch alle in diesen Einrichtungen beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

        Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständigkeit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten. Andere Honorarkräfte im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege wie beispielsweise selbstständig tätige Pflegekräfte sind bei der BGW als Unternehmerinnen und Unternehmer beitragspflichtig gesetzlich unfallversichert.

        Im Hinblick auf Infektionsgefahren gilt das oben zu Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen Gesagte.

        Derzeit wächst eine Welle der Hilfsbereitschaft in Berlin. Überall in der Stadt initiieren Bürgerinnen und Bürger Hilfen für Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft. Auch Verbände, Vereine und Initiativen bieten Unterstützung und Hilfe an. Damit leistet die Zivilgesellschaft einen großen Beitrag zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen durch die Ausbreitung von Corona.

        Das für die gesetzliche Unfallversicherung geltende Siebte Sozialgesetzbuch gibt für den entsprechenden Versicherungsschutz zahlreiche Möglichkeiten. Dieser besteht kraft Gesetzes und ohne Antrag zum Teil bei der Unfallkasse Berlin, zum Teil aber auch bei einer Berufsgenossenschaft (zum Beispiel Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Aber auch hier gilt: Im Hinblick auf Infektionsgefahren gilt das oben zu Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen Gesagte.

        Personen, die anderen helfen, um sie vor einer konkreten und akuten Gefahr zum Beispiel für Ihre Gesundheit zu retten, sind bei der Unfallkasse Berlin unfallversichert. Das kann zum Beispiel die Erste Hilfe für eine Person sein, die spontan auf der Straße bewusstlos wird und Hilfe benötigt. Weitere Informationen für Hilfeleistende

        Auch Personen, die sich in Vereinen oder Verbänden im Auftrag oder mit Zustimmung von Gebietskörperschaften (z. B. der Bezirke) ehrenamtlich engagieren, sind gesetzlich unfallversichert. Dasselbe gilt für Menschen, die direkt von einer Behörde oder ähnlichen Einrichtungen beauftragt werden, konkrete Aufgaben zu übernehmen.

        Auch sonstige Hilfen können gesetzlich unfallversichert sein, wenn die Engagierten wie Beschäftigte, jedoch ohne Beschäftigungsverhältnis tätig werden: Das ist geregelt im Siebten Sozialgesetzbuch, § 2 Abs.2. Gerade in der aktuellen Situationen sind viele Tätigkeiten denkbar, die ihrer Art nach denen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gleichen. Dann sind sie ohne weitere Formalitäten automatisch über den Unfallversicherungsträger des „Arbeitgeber“ versichert. Das kann unter Umständen sogar im privaten Umfeld der Fall sein.  

        Wenn Menschen aber ihren Nachbarinnen oder Nachbarn oder Familienangehörigen spontan und eigeninitiativ helfen, werden sie gerade nicht wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig. Vielmehr gelten Hilfsdienste unter Freunden, Nachbarn oder eine Unterstützung innerhalb der Familie als selbstverständlich. Sie sind darum dabei nicht gesetzlich unfallversichert. Das ist aber auch immer eine Frage des Einzelfalls.

        Ob im Einzelfall Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der gesetzlichen Unfallversicherung erbracht werden, lässt sich oft nur rückschauend im Einzelfall verbindlich beantworten. Doch keine Sorge: Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist an keine Anträge und Fristen gebunden und kann auch rückwirkend festgestellt werden.

        Weiterführende Links zum Coronavirus